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Südvorpommern Unfall mit Reisebus: Zwei Personen gestorben
Vorpommern Südvorpommern Unfall mit Reisebus: Zwei Personen gestorben
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11:21 16.12.2018
Bei einem Verkehrsunfall auf der B104 bei Rossow kamen zwei Menschen ums Leben. Quelle: Christopher Niemann
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Drama auf der Straße zwischen Rossow und Zerrenthin: Am Sonnabendnachmittag kommt es zu einem schweren Unfall auf der B104, ein Bus und ein Auto stoßen frontal zusammen. Zwei Menschen sterben, 24 werden verletzt, zwei davon schwer. Den Rettern bietet sich bei der Ankunft ein Bild des Grauens – doch sie tun ihr Bestes um alle Verletzten zu versorgen.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein Auto der Marke Nissan, besetzt mit zwei Insassen, die Bundesstraße aus Richtung Zerrenthin kommend in Fahrtrichtung Rossow. Der Reisebus eines Rostocker Reiseunternehmens kam von einer Einkaufsfahrt aus Polen und befuhr die B104 in Richtung Zerrenthin. Der Bus war mit 34 Fahrgästen besetzt. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zu einem frontalen Zusammenstoß zwischen dem Bus und dem Auto, der sich im Gegenverkehr befand. Der 36-jährige Fahrer und die 37-jährige Beifahrerin (beide aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erlitten durch den Aufprall schwerste Verletzungen. Beide starben noch an der Unfallstelle.

Auch zwei Busreisende wurden schwer verletzt

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden 22 Insassen aus dem Bus medizinisch behandelt. Sie gelten als leicht verletzt. Zwei weitere Personen aus dem Bus wurden schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Die beteiligten Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Die B104 musste wegen der Unfallaufnahme und zur Bergung der Unfallfahrzeuge für vier Stunden voll gesperrt werden. Der Gesamtschaden wird auf 50 000 Euro geschätzt. Im Rettungseinsatz waren ein Notarzt mit mehreren Rettungswagen, sowie die Freiwillige Feuerwehr Löcknitz. Die Insassen des Busses konnten sich direkt in das Rossower Gemeindezentrum begeben und wurden dort durch den Bürgermeister, den Rettungsdienst und ein Kriseninterventionsteam des Landkreises betreut. Durch das Busfahrunternehmen wurde ein Ersatzbus gestellt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Mann wird 22 Meter aus Auto geschleudert und stirbt

Ein weiterer tödlicher Unfall ereignete sich am Sonnabend auf der L81 zwischen Blievenstorf und Muchow (Ludwigslust-Parchim): Ein 39-Jähriger aus der Region ist auf der Landstraße mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Laut Polizei wurde er durch den Aufprall über 22 Meter weit aus dem Auto geschleudert. Er verstarb am Unfallort.

Wie gefährlich sind Mecklenburg-Vorpommerns Straßen? Jeden Tag ereignen sich durchschnittlich 157 Unfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Diese traurige Bilanz macht Hoffnungen zunichte, die durch deutlich rückläufige Unfallzahlen und weniger Verkehrstote zu Jahresbeginn entstanden waren. Wie das Innenministerium in Schwerin unter Bezugnahme auf die vorläufige Unfallstatistik bekanntgab, stieg die Zahl der Unfälle auf rund 28 600.

RND/kh

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