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Südvorpommern Betrunkener SUV-Fahrer löst Hubschraubereinsatz über A20 aus
Vorpommern Südvorpommern Betrunkener SUV-Fahrer löst Hubschraubereinsatz über A20 aus
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11:04 08.09.2019
Das Fahrzeug wurde am Samstagabend an einem steilen Abhang rund zehn Meter neben der A20 erst gefunden. Quelle: Christopher Niemann
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Pasewalk

Ein betrunkener SUV-Fahrer hat auf der Autobahn 20 einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Ein Autofahrer meldete der Polizei, dass ein schwarzer Geländewagen zwischen den Anschlussstellen Strasburg (Landkreis Vorpommern-Greifswald) und Pasewalk-Nord nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sei, wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg am Sonntag mitteilte.

Das Fahrzeug wurde am Samstagabend an einem steilen Abhang rund zehn Meter neben der A20 erst gefunden, nachdem ein Polizeihubschrauber zur Suche angefordert worden war. „Merlin“ war bereits im Anflug, als das Fahrzeug gefunden wurde.

A20 für zweieinhalb Stunden teilweise gesperrt

Ein freiwilliger Atemalkoholtest des 50-jährigen Fahrers ergab 0,51 Promille. Der Sachschaden wurde insgesamt auf 10 500 Euro geschätzt. Der PKW war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Fahrer wurde nicht verletzt.

Unklar ist, warum der Fahrer nicht selbst die Polizei rief. Die Polizei konnte dazu am Sonntagmorgen keine Angaben machen. Möglich ist, dass er unter Schock stand.

Die Polizei rekonstruierte den Unfall wie folgt: Der 50-Jährige Fahrer war mit seinem PKW Mercedes Benz C 220d in Fahrtrichtung Pasewalk nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. An einem steilen Abhang etwa zehn Meter von der Autobahn entfernt kam der PKW zum Stehen. Es wurden etwa 30 Meter Wildzaun sowie drei Leitpfosten umgefahren.

Die A20 in Richtung Stettin war während der Unfallaufnahme und zur Bergung des PKW für zweieinhalb Stunden halbseitig gesperrt.

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Von RND/dpa/kha

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