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Südvorpommern Drei Soldaten sterben bei Torgelow: Kramp-Karrenbauer ist bestürzt
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Drei Soldaten sterben bei Torgelow: Kramp-Karrenbauer ist bestürzt

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15:21 28.02.2020
Bei dem Unfall nahe Torgelow sind drei Menschen gestorben. Quelle: Christopher Niemann
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Torgelow

Drei junge Soldaten im Alter von 20 bis 23 Jahren sind bei einem schweren Verkehrsunfall im Kreis Vorpommern-Greifswald ums Leben gekommen. Eine 21 Jahre alte Bundeswehrangehörige und ein gleichaltriger Soldat, die auch im Auto saßen, trugen schwere Verletzungen davon. Das teilte die Polizei am Freitag mit.

Nach ihren Angaben ereignete sich das Unglück am Ortsausgang von Torgelow. Die Kleinstadt in Vorpommern ist Heimat des Jägerbataillons 413 und zählt mit rund 1600 dort stationierten Soldaten zu den größten Bundeswehrstandorten in Ostdeutschland.

Politiker äußern sich via Twitter

Drei Menschen sind bei dem Crash gestorben. Quelle: FFW Torgelow

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zeigte sich bestürzt über den tragischen Verkehrsunfall. „Meine Gedanken und mein Mitgefühl sind bei den Angehörigen, Freunden und Kameraden. Der verletzten Soldatin und dem verletzten Soldaten wünsche ich von Herzen eine möglichst schnelle und vollständige Genesung“, teilte sie über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Auch der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann, äußerte sein Beileid via Twitter.

Auf dem Weg ins freie Wochenende

Nach Polizeiangaben war der Wagen des 23-Jährigen am Donnerstag gegen 23 Uhr beim Umfahren einer Verkehrsinsel zwischen Torgelow und Hammer aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer und zwei 20 und 23 Jahre alte Männer in dem Auto starben. Die 21-jährige Frau wurde im Wagen eingeklemmt und wie ein gleichaltriger Mann schwer verletzt. Sie seien mit einem Hubschrauber und einem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht worden, hieß es.

Ein vollbesetzter Passat prallte am späten Donnerstagabend bei Torgelow gegen einen Baum. Drei Menschen starben, zwei weitere Insassen erlitten schwere Verletzungen. Unter den Opfern sind auch Soldaten.

Nach Angaben der Bundeswehr stammten die Insassen des Unglücksfahrzeuges aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen und Brandenburg. Es wird davon ausgegangen, dass sie gemeinsam auf dem Weg ins freie Wochenende waren.

Straße war nicht glatt

Die Kriminalpolizei und ein Sachverständiger der Dekra haben den Angaben zufolge Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Straße sei zur Unfallzeit nass, aber nicht glatt gewesen, sagte der Polizeisprecher.

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Von dpa