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Südvorpommern Polizei warnt vor Elch in Anklam – Anwohner vertreibt ihn mit Laubbesen
Vorpommern Südvorpommern Polizei warnt vor Elch in Anklam – Anwohner vertreibt ihn mit Laubbesen
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12:02 16.08.2019
Ein Elch ist am Donnerstag in Anklam unterwegs gewesen. Quelle: Polizei Anklam
Anklam

Achtung, Elch unterwegs. Die Polizei in Vorpommern hat am Donnerstag Anwohner in Anklam gewarnt. Mehrere Anrufer hätten das Tier demnach am Morgen im Rubinienweg gesichtet. Gegen 11 Uhr habe der Elch das Stadtgebiet wieder verlassen, teilte die Polizei mit.

Autofahrer in der Region sollten vorsichtig fahren. Das Tier war laut Polizei schon mehrfach auf Straßen unterwegs. Außerdem warnten die Beamten davor, dem Elch zu nahe zu kommen. Da es sich um einen Jungbullen handelt, könnte er gefährlich werden. Dazu passt ein aktuelles Foto aus Anklam: Zu sehen ist ein Anwohner, wie er mit einem Laubbesen bewaffnet versucht, den Elch von sich fern zu halten.

Landkreis-Sprecher: Hoffentlich bleibt er hier

Achim Froitzheim, Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald, hofft indes, dass der Elch in Vorpommern bleibt. „Hier hat er mehr Raum zum Leben. Im westlichen Teil des Landes gibt es deutlich mehr Verkehr als in der Gegend um Anklam.“

Immer wieder wandern Elche aus Polen oder Brandenburg über die Landesgrenze nach MV. Ein Elchbulle, der 2017 wochenlang auf der Insel Usedom für Aufsehen sorgte, hat inzwischen ein neues Zuhause im Zoo der Hansestadt Rostock.

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Von OZ

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