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Südvorpommern Sanierung von Ex-Jagdschloss wird um 370.000 Euro teurer
Vorpommern Südvorpommern Sanierung von Ex-Jagdschloss wird um 370.000 Euro teurer
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12:02 21.10.2018
Das Ex-Jagdschloss Pasewalk. Quelle: OZ
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Pasewalk

Die Sanierung des früheren Jagdschlosses der Pommern-Herzöge, eines der ältesten denkmalgeschützten Gebäude in Pasewalk, wird trotz enormer Kostensteigerung fortgesetzt. Das hat die Synode des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises in Züssow beschlossen, wie ein Sprecher des Kirchenkreises am Sonntag mitteilte. Die Kosten für die Sanierung liegen nach den neuesten Berechnungen bei rund 1,2 Millionen Euro; ursprünglich war man von 831.000 Euro ausgegangen.

Der Erhalt des bedeutsamen Gebäudes im Kreis Vorpommern-Greifswald, das derzeit eine christliche Begegnungsstätte und Propsteisitz ist, sei auch ein wichtiges Zeichen für die Präsenz der Kirche im äußersten Bereich des Kirchenkreises. Die Mehrkosten von knapp 370.000 Euro seien unter anderem auf überraschend aufgetauchtes Fachwerk zwischen massiven Steinmauern zurückzuführen, dessen Holz erneuert werden musste. Die Synodalen entschieden, dass die Fassade des weißen Putzbaus und Außenanlagen vorerst noch ausgeklammert bleiben.

Eines der letzten historischen Gebäude

Es soll ein neues Nutzungskonzept geben und nach weiteren Fördermöglichkeiten gesucht werden. Das zweigeschossige Bauwerk wurde im 16. Jahrhundert zu einem Jagdsitz der Herzöge im Ranaissancestil erweitert und umgebaut. Später fiel es an die Kirche. Pasewalk liegt an der Grenze zu Brandenburg und wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges stark zerstört. Von den historischen Gebäuden blieben zwei Kirchen, zwei Stadttore und wenige Gebäude entlang der alten Stadtmauer erhalten.

RND/dpa

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