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Südvorpommern Soldaten aus Torgelow trotz Ausbildungsstopps in den Irak
Vorpommern Südvorpommern

Soldaten aus Torgelow in den Irak

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16:37 04.01.2020
23.08.2016, Torgelow: Bundeswehrsoldaten üben bei einer Vorführung der Panzergrenadierbrigade 41 «Vorpommern» den Häuserkampf auf dem Truppenübungsplatz Jägerbrück bei Torgelow. Quelle: Stefan Sauer/dpa
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Torgelow/Potsdam

Wie Oberstleutnant Simon Hofmann vom Einsatzführungskommando am Samstag der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, blieben die Soldaten an den jeweiligen Ausbildungsstandorten vertreten: „Denn wir gehen immer noch davon aus, dass wir unseren Auftrag wieder weiter fortführen können, sobald sich die Lage geändert hat.“ Die Soldaten aus Mecklenburg-Vorpommern seien nicht nur in Erbil stationiert, sondern auch im Militärkomplex Tadschi, 30 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad. Zuvor hatte NDR 1 Radio MV darüber berichtet.

Panzergrenadierbrigade 41 seit Dezember im Irak

Die Soldaten aus dem Nordosten würden schubweise in den Nordirak verlegt. Die Verlegung „läuft jetzt an“, sagte Hofmann. Anfang Dezember hatte die Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“ mit einem feierlichen Appell erstmals Soldaten in den Irak verabschiedet. Die etwa 60 Militärangehörigen des Jägerbataillons 413 aus Torgelow gehen mit 17 Soldaten aus anderen Verbänden der Brigade für sechs Monate in ein Camp nach Erbil im Nordirak.

Ausbildung wegen Tötung iranischen Generals ausgesetzt

Nach der Tötung des iranischen Top-Generals Ghassem Soleimani bei einem US-Raketenangriff in Bagdad hat die Bundeswehr die Ausbildung von Sicherheitskräften der Kurden und der Zentralregierung im Irak ausgesetzt. Eine entsprechende Entscheidung habe das Hauptquartier der Koalition gegen die Terrormiliz IS zum Schutz der eigenen Kräfte getroffen, teilte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr den Obleuten im Verteidigungsausschuss des Bundestages am Freitagabend mit.

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Von RND/dpa

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