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Südvorpommern Tote Leonie aus Torgelow: Verdächtiger Stiefvater bleibt in Haft
Vorpommern Südvorpommern Tote Leonie aus Torgelow: Verdächtiger Stiefvater bleibt in Haft
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14:22 04.04.2019
Plüschtiere für die getötete Leonie vor dem Elternhaus in Torgelow (Archivfoto)
Plüschtiere für die getötete Leonie vor dem Elternhaus in Torgelow (Archivfoto) Quelle: Tilo Wallrodt
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Pasewalk

Der Stiefvater des sechsjährigen Mädchens aus Torgelow (Vorpommern-Greifswald), das im Januar in der Wohnung der Familie ums Leben kam, bleibt weiter in Haft. Das ist das Ergebnis eines Haftprüfungstermines am Donnerstag am Amtsgericht Pasewalk, wie die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg mitteilte. Die Polizei hatte dazu neue Vernehmungsprotokolle vorgelegt. Nach dieser Auswertung habe der Anwalt des 27-Jährigen bei dem Termin den Antrag auf Freilassung seines Mandanten wieder zurückgezogen. Details zu den Protokollen wollte der Sprecher mit Rücksicht auf die Ermittlungen nicht nennen.

Das Kind war am 12. Januar tot in der Wohnung in Torgelow gefunden worden. Kurz nach dem Vorfall war der Stiefvater geflohen, konnte aber nach einer Woche gefasst werden. Seit zweieinhalb Monaten sitzt er in U-Haft. Gegen ihn wird wegen Verdachts des „Mordes durch Unterlassen“ ermittelt.

Der erste Polizei-Einsatz, die Anteilnahme an dem Tod des Mädchen, die Flucht des Tatverdächtigen und die tagelange Suche nach ihm: Hier finden Sie Bilder zum tragischen Tod von Leonie aus Torgelow.

Ermittler vermuten, dass das Kind in der Wohnung so misshandelt wurde, dass es an den Verletzungen starb und keiner rechtzeitig Hilfe holte. Der Beschuldigte bestreitet dies. Er habe bisher erklärt, dass das Mädchen eine Treppe hinabgestürzt sei, wobei es sich tödlich verletzt haben soll. Als Todesursache nannte die Staatsanwaltschaft „multiple Verletzungen.“ Wann und in welcher Form Anklage erhoben wird, sei noch unklar, sagte der Sprecher.

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Winfried Wagner / dpa