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Südvorpommern Zukunft der „Friedländer Wiese“ in Ueckermünde – Runder Tisch zu Pilotprojekt
Vorpommern Südvorpommern Zukunft der „Friedländer Wiese“ in Ueckermünde – Runder Tisch zu Pilotprojekt
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10:43 27.11.2019
Die idyllische Friedländer Wiese im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Quelle: OZ- Archiv
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Ueckermünde

Fast 60 Jahre nach der Entwässerung soll die „Friedländer Große Wiese“ klimafreundlicher und nachhaltiger genutzt werden. Ein Konzept für das rund 10 000 Hektar große Niedermoorgebiet will Umweltminister Till Backhaus (SPD) am Mittwoch um 10.00 Uhr mit allen Seiten in Ueckermünde (Landkreis Vorpommern-Greifswald) beraten. Die Wiesenlandschaft war von 1958 bis 1962 von FDJ-Brigaden als sozialistisches Vorzeigeprojekt durch Grabensysteme entwässert worden. Seitdem wird das Gros der Wiesen und Äcker besonders intensiv landwirtschaftlich genutzt, vor allem für einen der größten deutschen Rinderhalter in Ferdinandshof.

Durch Entwässerung und die vergangenen sehr trockenen Jahre fehlt dem ehemaligen Torfboden viel Wasser, wie das Ministerium mitteilte. Dadurch werde durch die Zersetzung von Pflanzenmasse besonders viel klimaschädliches Kohlendioxid frei. So sei das Moor an einigen Stellen bereits bis zu 2,5 Meter abgesackt. Mit dem „Runden Tisch“ in Ueckermünde soll ein Konzept entwickelt werden, damit das Areal zu einem Pilotprojekt für schonende und klimafreundliche Bewirtschaftung von Niedermoorstandorten werden könnte.

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Von dpa