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Usedom Sysett’s Sachsenpott sticht alle aus
Vorpommern Usedom Sysett’s Sachsenpott sticht alle aus
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10:30 30.12.2018
Die Jury arbeitet hart - hier am Stand von Norbert und Steffiane Sündermann. Sie haben Vogel- und Cornellkirschen zum Ansatz gebracht und daraus den „Wilden Kirschenmund“ kreiert. Quelle: Cornelia Meerkatz
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Benz

Süffig, süffig – diese Rumpötte ... Und was man nicht alles hineingeben kann an Früchten und an Hochprozentigem. Zum 10. Mal hatte das Europäische Rumpott Institut mit Sitz in Benz zum großen Wettstreit der Rumpöttner dieser Region eingeladen. 15 Teilnehmer hatten sich gemeldet – darunter auch die OSTSEE-ZEITUNG – und verlangten der Jury und ihren Gaumen alles ab. Auch die Preisträger der zurückliegenden neun Rumpottmärkte waren fast vollzählig vertreten und testeten kräftig mit.

Die Jury mit Utklingler (Andreas Meenke), Kneiper (Michael Raffelt) und Dorfschulzem (Karl-Heinz Schröder) kosteten sich in kleinen Schlückchen von Stand zu Stand und war des Lobes voll ob der Kreativität, aufmerksamen Hege und liebevollen Präsentation der Rumpötte. Was gab es da nicht alles zu probieren: Arion Fichte und Heike Betge hatten einen Cherry-Rumpott und einen Berry-Rumpott (Beeren) mitgebracht, auch ein weißer Elysi-Rumtopf fehlte nicht. Am nächsten Stand wurde der Mid-Summer-Tach-Pott präsentiert – kaum war der Deckel gelüftet, leckten sich die Jurymitglieder schon die permanent trockenen Lippen.

Prost-Sagerin war erstmals eine Frau

Für Annett Kruse, die unter den gut 250 Gästen als Ersatz für den erkrankten Präsidenten des Europäischen Rumpott Institutes, Ingo Lupp, eingesprungen war und die Funktion der Prost-Sagerin übernommen hatte, war es eine völlig neue Erfahrung. „Neben jeder Menge Spaß habe ich heute völlig neue Varianten des süffigen Getränks kennengelernt und nehme sie als Anregung mit nach Hause. Denn auch wir setzen einen Rumpott alljährlich an“, sagte sie.

„Heißer Sommer“ ganz weit vorn

Als „Klassiker mit einem Hauch Sensation“ wurde der von OZ-Redakteur Hannes Ewert mit viel Liebe präsentierte Redaktions-Rumpott „Heißer Sommer“ durch den Utklingler eingestuft. Das Engagement hat sich gleich doppelt gelohnt: Am Ende klimperten für die Kostproben 115 Euro in der Spendenbox, die der OZ-Weihnachtsaktion mit dem Projekt „Rette sich, wer’s kann“ zugute kommen. Außerdem gab es in der Kategorie Verfolgerpreis einen 2. Platz. Den Sieg mit dem meisten Publikumsapplaus errang hier Arion Fichte. Gelungen war auch der „Inseltraum“ von Karsten Mußgang aus Koserow, wie die Nachfrage bewies. Vogel- und Cornellkirschen aus heimischen Wäldern hat Norbert Sündermann zu einem „Wilden Kirschenmund“ angesetzt. Für die außergewöhnliche Idee gab es am Ende den Innovationspreis.

Süffige Rumpötte und viel Spaß – das war der 10. Benzer Rumpottmarkt. Am 28. Dezember wetteiferten 15 Teilnehmer mit ihren Kreationen um die Gunst der Jury. Am Ende gewann eine Sächsin.

Walnussaroma war nicht zu toppen

„Lecker waren alle Rumpötte, auch wenn ich 15 ganz unterschiedliche Kreationen auf dem Gaumen hatte“, bestätigte der Utklingler. Schon allein die klangvollen Namen hätten jedes Mal hohe Erwartungen erzeugt: Nepperminer Weinrebentrunk, „Löwenmäulchen“ des Usedomer Lions Clubs, Nepperminer Wichtelpott, Sysett’s Sachsenpott. Letzterer stahl am Ende allen die Show – da war sich die Jury einig. Denn Sysett Lindner aus Mühlbach in Sachsen hat nicht nur Früchte zum Ansatz gebracht, sondern auch für eine kurze Weile Walnüsse im Topf gehabt. „Wir sind glücklich, dass wir dieses Jahr den Sieg geholt haben. Wir machen seit Jahren über Silvester Urlaub auf Usedom und waren immer nur als Gast dabei. Also haben wir selbst mal einen Rumpott angesetzt“, erklärt die stolze Siegerin, die sich für nächstes Jahr wieder etwas Ausgefallenes einfallen lassen will.

Cornelia Meerkatz

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