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Usedom Kurgäste enttäuscht von der Usedomer Bäderbahn
Vorpommern Usedom Kurgäste enttäuscht von der Usedomer Bäderbahn
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13:22 30.10.2019
Kurgäste aus Hessen sind verärgert über das Angebot der Usedomer Bäderbahn. Quelle: Tilo Wallrodt
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Trassenheide

Kurt und Monika Ebener aus Spangenberg in Hessen sind sauer auf die Usedomer Bäderbahn (UBB): Das Paar hatte auf Usedom eine Badekur gemacht. In Trassenheide hatten sie sich eine Ferienwohnung gemietet, um dann täglich mit der UBB nach Ahlbeck in die Ostseetherme zu fahren. „Wir wollten uns nicht über volle Straßen quälen und zudem etwas für die Umwelt tun“, schildert Monika Ebener. Doch das böse Erwachen sei am Schalter der UBB auf dem Bahnhof in Zinnowitz gekommen.

„Wir fragten nach zwei Monatskarten – eine für Schwerbehinderung und beide mit Kurkarte. Doch uns wurde mitgeteilt, dass es auf beides keine Ermäßigung gibt.“ Statt dessen wurden den Hessen zwei Fahrkarten für die Zeit zum Preis von 198 Euro verkauft und noch angemerkt, dass sie damit auf der ganzen Insel fahren können. Das Paar fand das unverschämt und ist lieber mit dem Auto gefahren. Das war mit 150 Euro fürs Tanken billiger als die UBB.

Von der UBB heißt es, dass es auf Kurkarte tatsächlich keine Ermäßigung gebe, weil sich Kommunen auf der Insel darauf nicht einigen können. „Das Thema ’Eine Insel-eine Gemeinde-eine Kurkarte’ ist alt, aber leider immer noch ohne Lösung“, argumentiert Jörgen Boße, Chef der Usedomer Bäderbahn. Und Ermäßigungen auf Schwerbehinderung gebe es nur bei entsprechenden Zeichen-Vermerk im Ausweis. Wenn die Vermerke im Schwerbehindertenausweis vorliegen, können Begleitpersonen kostenlos mitfahren. Ob ein solcher Ausweis am Fahrkartenschalter vorgelegt wurde, könne nicht mehr nachvollzogen werden, ebenso wenig, ob ihnen eine Verbindung per Bus angeboten wurde, so der UBB-Chef.

Familie Ebener indes ist erst mal geheilt, wie sie schreiben – auch von der Insel. Künftig werde das Paar woanders kuren, wo sich mehr um die Gäste gekümmert werde und Kurkarten für Ermäßigungen in Anspruch genommen werden können.

Von Cornelia Meerkatz

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