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Usedom Auf den Spuren von Picasso, Monet, Paul Klee und Marc
Vorpommern Usedom Auf den Spuren von Picasso, Monet, Paul Klee und Marc
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00:00 30.10.2015
Birgit Höller und Gilbert Giebel zeigen das Ausstellungsplakat, das hoffentlich bei vielen Interesse schürt. Quelle: ina
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Usedom

In der Inselstadt wird am 3. November um 12 Uhr im „Usedomer Kaleidoskop" eine besondere Ausstellung eröffnet. Die Künstler sind nämlich allesamt im Grundschulalter. Sie haben sich im Kunstunterricht mit Werken von Picasso, Franz Marc, Hundertwasser, Paul Klee und Monet beschäftigt und kindlich interpretiert. Was dabei herausgekommen ist, ist beachtlich.

Finanziell unterstützt und mit Ratschlägen begleitet wurden die Lehrer von Dr. Norbert Köhler (Hausarzt, Stadtvertreter und Hobbymaler) und den künstlerischen Betreuerinnen Gudrun Dauer und Susanne Riemer. Bereits 2014 hatten Lehrer und Kinder die Idee Köhlers aufgegriffen, Schülerarbeiten in der Galerie auszustellen, die von der Fördergesellschaft Kunsthaus Usedom-Wolin betrieben wird. So entstanden Sehnsuchtsbilder, die Kinder mit dem Ausbau des städtischen Hafens verbinden. Die zweite Ausstellung hat ein ganz anderes Thema.

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„Wir erwarten die Eröffnung mit Spannung", heißt es vom Lehrerkollegium. „Wir wünschen uns von ganzem Herzen, dass viele Eltern und Großeltern mit ihren Kindern den Weg zur Galerie finden. Sie werden erstaunt feststellen, mit welchem Ideenreichtum und Geschick Kunst nachempfunden worden ist. Alle Beteiligten sind der festen Überzeugung, dass die Kinder Anerkennung für ihre Friedenstauben (Picasso), ihre Mohnblumenfelder (Monet), geometrischen Phantasien (Paul Klee), für ihre Städte (Hundertwasser) und ihre farbigen Tiere (Franz Marc) verdienen und hoffen, dass sie ihren berechtigten Stolz mit den Familien teilen können. Vielleicht entstehen in den Gesprächen weitere Ideen. Für Ihre Vorschläge sind wir dankbar", soweit das Schreiben der Lehrer.

Es gibt wieder die Möglichkeit, mit seinen Favoriten einen Kalender erstellen zu lassen — ein originelles Weihnachtsgeschenk. Im Usedomer GG-Verlag von Gilbert Giebel und Birgit Höller laufen die Vorbereitungsarbeiten auf Hochtouren. „Wir haben 130 Bilder der Klassen 1 bis 4 digitalisiert und aufbereitet und werden in der Galerie Muster-Kalender auslegen, die man individuell mit Zeichnungen verändern kann, die keine Berücksichtigung in den Mustern gefunden haben. So dass beispielsweise in dem Monat, in dem das Kind Geburtstag hat, seine Arbeit den Kalender schmückt", erklärt Birgit Höller. Jede Klassenstufe bekommt einen Kalender. Die auf wertvollem Papier gedruckte Auflage ist auf 40 Stück begrenzt. So ist jeder Kalender fast ein Unikat.



Ingrid Nadler