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Usedom Handwerk und Industrie werben um Schüler
Vorpommern Usedom Handwerk und Industrie werben um Schüler
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18:20 22.11.2018
In der Ahlbecker Pommernhalle fand für die Schüler der Europäischen Gesamtschule Insel Usedom am Mittwoch die alljährliche Berufsmesse statt. Quelle: Kai Kruse
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Ahlbeck

Was kann ich werden, in welche Richtung will ich mich entwickeln? Die 400 Schüler der Europäischen Gesamtschule Insel Usedom hatten am Mittwoch Gelegenheit, sich genau diese Fragen zu stellen. Die Ahlbecker Pommernhalle wurde ab 8 Uhr in eine Messehalle verwandelt. Fast 40 Stände bot die Azubimesse: Regionale Handwerksbetriebe, Industriefirmen, Hotels, Institutionen, Berufsfachschulen, Universitäten, Behörden und Verbände warben um die Schüler, beantworteten Fragen und hofften, dass sie mit ihren Offerten künftige Auszubildende gewinnen konnten.

Neben den großen Berufsmessen in Greifswald und Wolgast hat sich die Ausbildungsmesse in den Kaiserbädern fest etabliert. „Immer mehr Interessenten kommen auf uns zu, um diese Form der Mitarbeitergewinnung für sich zu nutzen. Der Fachkräftemangel ist inzwischen in jeder Branche angekommen. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich sehr umfassend über verschiedenste Berufe informieren, denn die geballte Konzentration an kompetenten Fachleuten ist sonst nicht so leicht zu finden“, sagt Kai Kruse vom gleichnamigen Autohaus in Ahlbeck, der die Berufsmesse mitorganisiert hat.

Bei den jüngeren Schülern ging es um die berufliche Frühorientierung und um die Wahl für spätere Berufspraktika. Schüler der Klassenstufe 9 interessierten sich dann schon direkt für eine Berufsausbildung. Auch die betrieblichen Ausbilder konnten wieder einiges für sich mitnehmen. „In den Gesprächen kam oft zum Ausdruck, dass eine Ausbildung in der Region von vielen Schülern bevorzugt wird“, begründet Kai Kruse. Den Schülern seien vor allem Dinge wie Nähe zum Heimatort und zur Berufsschule wichtig und natürlich auch die Höhe des Lehrlingsgeldes bzw. eines späteren Verdienstes. Klar wurde bei dieser Messe: Die Möglichkeit beruflicher Aufstiegschancen auf der Insel Usedom war noch nie so hoch wie derzeit. „Hier sehe ich noch eine große Herausforderung für den Wohnungsmarkt, um die Auszubildenden auch unterzubringen“, sagt Kruse.

Auf die Frage nach Zensuren in bestimmten Fächern, die für eine Bewerbung notwendig sind, spürte man bei einigen Gesprächspartnern plötzlich Nachdenklichkeit. „Wenn dies der Anstoß für einen Kurswechsel in der Lernbereitschaft war, haben wir das Ziel erreicht“, resümiert Kai Kruse. Den Ausbildungsbetrieben gehe es darum, „die Insel und MV lebenswert zu machen, in dem wir vielen Menschen eine berufliche Heimat geben oder eine Orientierungshilfe für Ausbildungsmöglichkeiten bzw. ein Studium.“

Cornelia Meerkatz

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