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Usedom Stadt Lassan: Netzausbau in der „finalen Phase“
Vorpommern Usedom

Bauleiter: Lassans Breitbandnetz im März fertig

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12:00 30.11.2021
Unter anderem wegen der Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie haben sich die Tiefbauarbeiten zur Verlegung des Breitbandnetzes in Lassan verzögert.
Unter anderem wegen der Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie haben sich die Tiefbauarbeiten zur Verlegung des Breitbandnetzes in Lassan verzögert. Quelle: Tom Schröter
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Lassan

Im März nächsten Jahres sollen das Breitbandnetz in der Stadt Lassan und den Ortsteilen fertig ausgebaut und alle Kunden am Netz sein. Das bedeute, dass dann schnelles Internet mit Datenübertragungsdaten von 75 Mbit bis 1 Gigabit pro Sekunde zur Verfügung stehen werde.

Dies erklärte der zuständige, von der Landwerke MV Breitband GmbH eingesetzte Bauleiter, Walter Kotlowski, während der jüngsten Sitzung des Lassaner Bauausschusses. Laut seiner Aussage befinde sich der Netzausbau inzwischen in der „finalen Phase. Wir wollen, dass die Messung der Glasfaserleitungen bis Ende Februar erfolgt ist.“

Insgesamt, so teilt Kotlowski mit, würden im Stadtgebiet gemäß den vorliegenden Anträgen etwa 450 Hausanschlüsse hergestellt. Während die Landwerke für den Netzausbau bis zum Anschlusskasten im Haus zuständig seien, müsse das Verlegen der Leitungen innerhalb des Hauses vom Verteilerkasten bis zu den Endgeräten bzw. die Installation von WLAN-Technik jeweils in Eigenregie erfolgen.

Heimrath: Viele Kunden wohl überfordert

Walter Kotlowski fungiert in Lassan als Bauleiter im Auftrag der Landwerke MV Breitband GmbH. Quelle: Tom Schröter

Bauausschussvorsitzender Johannes Heimrath wies darauf hin, dass viele Kunden mit dem Leitungsbau innerhalb ihrer Häuser wohl überfordert seien und fachmännische Hilfe benötigten. Auf seine Anregung hin, den Betreffenden nachvollziehbare Erklärungen und fachlichen Beistand zukommen zu lassen, sagte Kotlowski zu: „Ich will mich darum kümmern.“

Ursprünglich sollte der Breitbandausbau in Lassan bereits bis zum Ende vergangenen Jahres fertiggestellt sein. Unter anderem sorgten jedoch Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie für zeitliche Verzögerungen, da zum Beispiel die eingesetzten polnischen Bautrupps mehrmals wegen Quarantäneregelungen pausieren mussten.

Laut Kotlowski komme erschwerend hinzu, dass im Bereich der Hauptverteilerstation im Bereich Vahlstraße/Adlerstraße zunächst ein Konkurrenzunternehmen den Netzausbau habe erledigen wollen. Dies sei nunmehr nicht mehr der Fall, sodass auch hier die Landwerke MV Breitband GmbH die notwendigen Arbeiten ausführen werde. Im betreffenden Bereich wohnen laut Aussage des Bauleiters 57 Kunden.

Von Tom Schröter