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Usedom Benz: Sport und viel Handwerk am Pfingstmontag
Vorpommern Usedom Benz: Sport und viel Handwerk am Pfingstmontag
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14:07 11.06.2019
67 Laufmützen machten sich am Pfingstmontag von der Mühle in Benz auf den Weg. Sie liefen acht Kilometer, die Walker bewältigen fünf Kilometer. Quelle: Dietmar Pühler
Benz/Pudagla

 Viel Betrieb herrschte am Pfingstmontag rings um die Holländermühle in Benz und die Bockwindmühle in Pudagla. Beide Mühlen standen offen für das Publikum. Hier wie dort gab es Führungen in den Technischen Denkmalen und auf beiden Mühlenbergen gab es frisch gebackenes Brot und Kuchen. Drumherum reihten sich Stände mit Kunst-Handwerklichem und Bänke zum Verweilen und Genießen.

Erstmals wurden die beiden Mühlen von den Laufmützen Insel Usedom auf ihrem acht Kilometer langen Rundkurs beim 5. Benzer Mühlenlauf miteinander verbunden. Die überwiegend asphaltierte Strecke kam den schnellen Läufern entgegen, die so ein hohes Tempo anschlagen konnten. Aber auch die Freizeitläufer hatten ihr Vergnügen in der abwechslungsreichen, hügeligen Landschaft mit Blick auf das Achterwasser, die wogenden Getreidefelder und das endlose rote Band aus Klatschmohn am Straßenrand.

Ein Anziehungspunkt beim Mühlenfest waren die Stände, an denen es selbstgebackenen Kuchen und Brot gab. Quelle: Dietmar Pühler

Insgesamt 67 Läufer und Walker machten sich auf die unterschiedlich langen Strecken. Nach gut einer Stunde waren alle wieder am Ausgangspunkt, dem Benzer Mühlenberg, angekommen. Sie und die vielen Besucher des Mühlenfestes füllten die Spendenbox zugunsten des „Förderverein Kinderhospiz Leuchtturm e.V.“ mit exakt 1.368,09 Euro.

„Das ist ein Projekt, das wir gerne unterstützen“, sagte nach dem Zieleinlauf der Laufmützen der Vorsitzende des Kulturmühle Benz e.V., Mirko Radtke. Der Stobener weiß rund zwei Dutzend Helfer aus den Dörfern Benz, Stoben und Reetzow hinter sich, die beim zweitägigen Mühlenfest mitanpacken. Darüber hinaus beteiligten sich viele Einwohner mit Kuchenspenden. „Dafür ein dickes Dankeschön an alle, die mitgemacht haben. Das ist uns sehr viel wert“, so der Vereinschef, der neben vielen Einheimischen auch Urlauber aus Schweden und Österreich begrüßen konnte.

Grit Holz, Vorsitzende der „Freunde der Bockwindmühle Pudagla e.V.“, war ebenso zufrieden mit der Besucherresonanz. Sie verwies gleich schon mal auf die nächsten Mühlenfeste am 29. Juni und am 20. Juli. Ab 1. August wird die Bockwindmühle dann allerdings geschlossen sein, da Restaurierungsarbeiten anstehen.

Dietmar Pühler

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