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Usedom Bestände an seltenen Fröschen und Kröten erholen sich
Vorpommern Usedom Bestände an seltenen Fröschen und Kröten erholen sich
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00:00 11.12.2015
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Usedom

Exakt 12 730 Tiere haben die Mitarbeiter der Naturparkwacht Insel Usedom in diesem Jahr beim so genannten Amphibien-Monitoring bei Garz, Reetzow und Mölschow erfasst, etwa zweieinhalbtausend mehr als im vergangenen Jahr. Naturpark-Leiter Ulf Wigger wertet dieses Ergebnis als ein Zeichen dafür, dass sich die Bestände an seltenen Fröschen, Kröten und Molchen nach einigen harten Wintern wieder erholen. Doch diese Aufgabe, so wichtig sie auch sei, stelle nur einen kleinen Teil des von der Naturparkwacht im Laufe des vergangenen Jahres bewältigten Arbeitspensums dar, so Wigger am Dienstag in seinem Bericht an den Beirat des Naturparks Insel Usedom.

Die Arbeiter um Wachtleiter Frank Schröder haben in den vergangenen Monaten, um nur einige Beispiele zu nennen, das Außengelände des Naturschutzzentrums in Karlshagen gepflegt, die Wanderwege im Naturschutzgebiet Südspitze des Gnitz freigeschnitten oder sich an der Durchsetzung des Beweidungskonzepts im Naturschutzgebiet Peenemünder Haken, Struck und Ruden beteiligt, vor allem durch den Bau von Schutzzäunen. Auch als „Müllmänner“ haben sich die Naturpark-Wächter in diesem Jahr betätigt, wenn auch auf ganz spezielle Art: In einem Beobachtungsprogramm auf den Freesendorfer Wiesen und am Peenemünder Haken wurde dort angespülter Müll nach einzelnen Arten erfasst — und natürlich nicht liegengelassen, sondern abtransportiert. Diese Aufgabe ist Teil eines wissenschaftlichen Programms, mit dem festgestellt werden soll, wieviele und welche Abfälle diesen Teil der Küste verschmutzen und durch welche Strömungen sie hierher gelangen. Wie in den anderen Jahren auch haben die Männer der Naturparkwacht 2015 um die zehn Hektar Pflegeflächen, zum Beispiel Magerrasen bei Garz oder Orchideenwiesen bei Ahlbeck und Kölpinsee, bearbeitet.

Einen wichtigen Teil des Arbeitsprogramms bildeten wiederum die in Zusammenarbeit mit drei freiberuflich wirkenden Partnern veranstalteten naturkundlichen Führungen. Bei insgesamt 68 solchen Führungen seien 1227 Teilnehmer gezählt worden, so Wigger, außerdem hätten im Naturpark 24 Sonderführungen mit 842 Beteiligten stattgefunden. Letztlich habe sich der Naturpark auch an mehreren größeren Veranstaltungen auf der Insel Usedom beteiligt, wie zum Beispiel am Lämmermarkt der Stadt Usedom, an den Usedomer Wildwochen oder am Frühlingsmarkt in Ückeritz. Als einen wichtigen Beitrag zur Umwelterziehung von Kindern und Jugendlichen nannte Ulf Wigger schließlich die seit mehreren Jahren bestehende Zusammenarbeit mit den Grundschulen in Usedom und im polnischen Troszyn. Thematische Exkursionen oder Wissenswettbewerbe seien dazu genutzt worden.



Dietrich Butenschön

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