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Usedom Brand im Dachstuhl eines Hotelkomplexes in Heringsdorf
Vorpommern Usedom Brand im Dachstuhl eines Hotelkomplexes in Heringsdorf
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19:08 16.04.2019
Per Drehleiter kam die Feuerwehr zum Einsatzort. Ein Teil des Daches musste aufgeschnitten werden, damit das Feuer gelöscht werden kann. Quelle: Hannes Ewert
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Heringsdorf

Großeinsatz für die Feuerwehren aus den Kaiserbädern und Benz in Heringsdorf: In der Liehrstraße brannte der Dachstuhl eines Appartmenthauses, welches zum Strandhotel Heringsdorf gehört. Menschen wurden nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt.

Wie Cornelia Siewert, stellvertretende Hoteldirektorin des Hauses berichtet, waren 17 der 25 Betten im Haus belegt, jedoch waren zum Zeitpunkt des Unglücks nur zwei Urlauber auf ihren Zimmern. Diese verließen rasch das Haus. „Das Haus wurde sofort evakuiert“, sagt sie. Der Grund des Feuerausbruchs ist noch unklar. Fest steht, dass zum Zeitpunkt des Ausbruchs Renovierungsarbeiten im besagten Gebäude stattfanden. Wie es zu dem Ausbruch kommen konnte, klärt nun die Kriminalpolizei. Nach bisherigen Erkenntnissen entstand durch den Brand ein Schaden von 150 000 Euro. Die Polizei klärt auch, ob Fahrlässigkeit oder ein technischer Defekt die Ursache war.

So schlimm sind die Schäden auf dem Hotelkomplex.

Am Dienstagnachmittag kam es gegen 15.30 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in Heringsdorf. Personen wurden nicht verletzt.

„Unser größtes Problem war zunächst die zugeparkte Straße. Mit unseren Fahrzeugen kamen wir kaum durch, geschweige denn richtig an das Gebäude heran. Das ist der Ergebnis der jahrelangen Bebauung im Ort“, sagt Mike Golon von der Freiwilligen Feuerwehr Heringsdorf. Er gehörte zu den ersten Feuerwehrleuten, die das Gebäude unter Einsatz von Atemschutzmasken betreten musste. „Wir haben gesehen, dass sich vom Balkon ein Brand ausgebreitet hat. Dieser ging dann über ins Dachgeschoss. Unter der Zinkabdeckung hat sich das Feuer nach oben gefressen. Wir mussten die Abdeckung entfernen, damit wir das Feuer komplett löschen konnten. Nach etwa 45 Minuten hatten wir das Feuer unter Kontrolle“, erklärt er.

Während die Rettungskräfte nach mehreren Stunde ihre Arbeitsmaterialien wieder einpackten, war Bürgermeister Lars Petersen (CDU) im Landeanflug auf die Insel Usedom. Er war mit Wehrführer Andreas Räsch beim Innenministerium in Schwerin, um über die Anschaffung einer neuen Drehleiter zu beraten. Bei der derzeitigen Drehleiter wurde Materialermüdung festgestellt. „Die 21 Jahre alte Leiter zu reparieren würde 160 000 Euro verschlingen, verbunden mit der Zusicherung der weiteren Nutzung für nur sieben Jahre. Somit fiel die Entscheidung der Neubeschaffung einer Drehleiter für rund 700 000 Euro. Für die Gemeinde eine echte finanzielle Herausforderung“, so Petersen am Nachmittag. Wie Mike Golon von der Feuerwehr berichtet, macht eine Drehleiter gerade in den Kaiserbädern viel Sinn, da es viele hohe Häuser gibt. „Auch bei Rettungseinsätzen kommt die Drehleiter zum Einsatz“, erklärt er.

Hannes Ewert

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