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Usedom Brücken-Sanierung geht erst 2020 weiter
Vorpommern Usedom Brücken-Sanierung geht erst 2020 weiter
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17:43 20.02.2019
Die Überarbeitung der Fahrbahnen und des Brückenmechanismus bringen Einschränkungen für den Straßen- und Schiffsverkehr in Wolgast mit sich. Diese sollen laut Straßenbauamt so gering wie möglich ausfallen, was eine intensive Vorbereitung nötig mache. Quelle: Tilo Wallrodt
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Wolgast

Ursprünglich sollte die 2018 begonnene Sanierung der Wolgaster Peenestrombrücke in diesem Frühjahr fortgesetzt werden. Doch Jens Krage, Leiter des federführenden Straßenbauamtes Neustrelitz, gibt einstweilen Entwarnung. „Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der zweite Bauabschnitt erst 2020 abgearbeitet“, informiert er auf Nachfrage.

Der zweite Bauabschnitt umfasst laut Krage auf der Brücke die Erneuerung der Fahrbahnbeläge und -übergänge, umfangreiche Arbeiten an den Geh- und Radwegen sowie an sämtlichen Geländern. Diese Tätigkeiten führten zwangsläufig zur Beeinträchtigung des Straßenverkehrs. Um die Einschränkungen möglichst gering zu halten, seien im Vorfeld intensive Absprachen unter allen Beteiligten erforderlich.

„Die Vorbereitungen laufen und werden auch noch die nächsten Monate beanspruchen“, berichtet der Amtsleiter. „Im Ergebnis soll es während der Bauphase nur Straßensperrungen geben, die absolut notwendig sind.“

2018 wurde erster Bauabschnitt umgesetzt

Wie berichtet, waren in den Jahren 2013/2016 diverse Schäden an der 1996 gebauten Brücke festgestellt worden, die nun eine Instandsetzung des Gesamtbauwerkes nach sich ziehen. 2018 wurde der erste Bauabschnitt umgesetzt, der kaum Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr hatte und dessen Kosten mit 1,1 Millionen Euro angegeben wurden. Die Arbeiten umfassten unter anderem die Reparatur und Verkleidung der Spundwand und des Spundwandholmes am Widerlager Wolgast sowie das Aufbringen eines neuen Anti-Graffiti-Systems an beiden Widerlagern.

Die Bauabschnitte zwei und drei stellen die Verantwortlichen vor wesentlich größere Herausforderungen. Der dritte Abschnitt umfasst Korrosionsschutzarbeiten an der gesamten Brücke mit Klappteil, Waagebalken, Federbalken, Pylone, Maschinenhaus und Steuerstand. Aussagen über Bauzeiten und Verkehrsraumeinschränkungen in der dritten Bauphase blieb das Straßenbauamt bisher schuldig. Lediglich war zu erfahren, dass der Brückenmechanismus während der Instandsetzungsmaßnahmen zweitweilig nicht betätigt werden könne, weshalb voraussichtlich auch die Wasserstraße für einen gewissen Zeitraum gesperrt werden müsse. Auch ein konkretes Konzept zur Instandsetzung der erwähnten Brückenteile fehlt offensichtlich noch.

Gegenüber OZ verwies Amtsleiter Jens Krage auf eine Informationsveranstaltung am 4. April in den Räumen der Industrie- und Handelskammer in Neubrandenburg. Während des Treffens werde über die wichtigsten Baumaßnahmen des Straßenbauamtes Neustrelitz für 2019 im Bereich der Bundes- und Landesstraßen in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald aufgeklärt. Dort werden auch konkrete Aussagen zu den Anfang November 2019 geplanten Sanierungsarbeiten an der Zecheriner Brücke erwartet, für deren Erledigung zuletzt eine dreitägige Bauzeit veranschlagt wurde. Der vorgesehene Einbau neuer Hydraulikzylinder für die Brückenklappe soll mit einer dreitägigen Sperrung der Bundesstraße 110 einher gehen.

Tom Schröter

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