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Usedom Buhnenbau geht nach Verzögerung weiter
Vorpommern Usedom Buhnenbau geht nach Verzögerung weiter
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08:35 12.03.2015
In Zempin auf der Insel Usedom geht der Buhnenbau nach einer kleineren Verzögerung weiter.
In Zempin auf der Insel Usedom geht der Buhnenbau nach einer kleineren Verzögerung weiter. Quelle: Hannes Ewert
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Zempin

Zu Beginn der Woche wurde der Buhnenbau am Zempiner Strand fortgesetzt. Mehrere Wochen pausierten die Bauarbeiter, weil ihnen der Holznachschub aus den brandenburgischen Wäldern fehlte. Dort waren die Waldwege nach einem relativ feuchten Januar unbefahrbar (OZ berichtete).

„Wir sind jetzt dabei, die Buhnen am Strand zu verlängern“, sagte Polier Eberhard Brand gestern Vormittag. Das sonnige Wetter spielt dem Arbeiter-Trio nur mittelmäßig in die Karten. „Von oben ist alles gut, da können wir am Strand bestens arbeiten. Nur im Wasser ist es derzeit etwas problematisch, weil der Wind auffrischt. In den kommenden Tagen soll es noch mehr werden“, sagt er.

15 Buhnen werden von den Männern gebaut. „Wir haben nicht alle herausgerissen, einige haben wir auch nur repariert und die Lücken geschlossen."

750 000 Euro investieren der Bund, das Land Mecklenburg- Vorpommern und zu einem kleinen Anteil die Gemeinde Zempin in diese Küstenschutzmaßnahme. Bis spätestens zum Beginn der Urlauber-Saison sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Bis dahin sollen 3400 Kiefernpfähle, die zwischen 3,5 und 7,50 Meter lang sind, dort verarbeitet werden.



Hannes Ewert

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