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Usedom DGzRS-Crew rettet Segler vor der Greifswalder Oie
Vorpommern Usedom DGzRS-Crew rettet Segler vor der Greifswalder Oie
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12:14 20.05.2019
Mit ihrem Rettungsboot „Hecht“ machte sich die Besatzung der DGzRS auf den Weg zur Greifswalder Oie und zog das Segelboot aus seiner misslichen Lage.
Mit ihrem Rettungsboot „Hecht“ machte sich die Besatzung der DGzRS auf den Weg zur Greifswalder Oie und zog das Segelboot aus seiner misslichen Lage. Quelle: Hannes Ewert
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Zinnowitz/Greifswalder Oie

Einsatz für die Besatzung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) aus Zinnowitz. Am frühen Montagmorgen rückte die Crew kurz nach 5 Uhr aus, um einem Segler-Trio vor der Greifswalder Oie zu freizuschleppen. Der Segler fuhr sich südlich des Leuchtturms auf einer Sandbank fest.

Wie eine Sprecherin der Gesellschaft auf Nachfrage mitteilt, ging der Alarm des zehn Meter langen Segelschiffes um 2.30 Uhr ein. „Das auf der Oie stationierte Schiff konnte im flachen Wasser nicht helfen, da sich das Beiboot derzeit in der Werft befindet“, erklärt sie. Deshalb kam die „Hecht“ aus Zinnowitz zum Einsatz, da das Schiff auch im flachen Wasser einsetzbar ist. Per Schleppleine wurde das Segelboot, welches unter polnischer Flagge fährt, aus der misslichen Lage befreit. Niemand wurde bei dem Vorfall verletzt, auch das Segelboot trug keinen Schaden davon.

In der Nacht von Sonntag zu Montag herrschte auf der Ostsee vor Usedom extremer Nebel. Die Sichtweite war knapp unter 30 Metern. Quelle: Hannes Ewert

In der Nacht und noch am Morgen danach herrschten extrem schlechte Sichtbedingungen. Die DGzRS teilt mit, dass auf der Greifswalder Oie Sichtweiten von unter 30 Metern waren.

Hannes Ewert