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Usedom Toter Türsteher Dag S.: Starb er an Vergiftung?
Vorpommern Usedom Toter Türsteher Dag S.: Starb er an Vergiftung?
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17:41 13.05.2019
Im Fall Dag S. durchsuchte die Polizei ein Wohnhaus in Neu Sallenthin auf der Insel Usedom. Quelle: Tilo Wallrodt
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Heringsdorf

Im Fall des toten Dag S. von der Insel Usedom werden weitere Details bekannt: Nach OZ-Informationen soll dem Mann eine bislang unbekannte Substanz verabreicht worden sein, die zu seinem Tod führte. Allerdings geht die Polizei nicht von einer Tötungsabsicht aus, sondern von fahrlässiger Tötung oder Körperverletzung mit Todesfolge. Von der Staatsanwaltschaft Stralsund werden diese Informationen weder bestätigt noch dementiert.

Offiziell bestätigt ist folgendes: Ermittelt wird gegen eine Frau aus Neu Sallenthin in der Gemeinde Heringsdorf auf Usedom. Am Freitag haben Beamte ein Wohnhaus durchsucht. Die Frau soll kurz vor dem Tod von Dag S. mit ihm zusammen gewesen sein.

Bildergalerie vom Polizeieinsatz in Neu Sallenthin:

Untersuchungen der Polizei im Fall Dag S. in Neu Sallenthin auf Usedom

Dag S. war bekannter Türsteher auf Usedom

Für weitere kriminaltechnische Untersuchungen wurde das Fahrzeug der Frau sichergestellt. Festgenommen wurde die Frau nach Angaben der Staatsanwaltschaft bislang jedoch nicht. Derzeit gebe es ausdrücklich nur einen Anfangsverdacht, der erst durch weitere Untersuchungen untermauert werden müsse. Die Ermittler gehen weiter davon aus, dass Dag S. in Polen gestorben ist

Dag S. war am Mittwoch tot in der Nähe von Swinemünde an einer Schnellstraße nach Stettin gefunden worden. Der 60-Jährige, der aus Greifswald stammt, war Inhaber einer Sicherheitsfirma auf Usedom, wo er auch seit vielen Jahren lebte. Durch seine Tätigkeit als Türsteher namhafter Diskotheken und Bars war er weit über die Insel hinaus bekannt.

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