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Usedom Endlich: Ferienregion blüht wieder auf!
Vorpommern Usedom Endlich: Ferienregion blüht wieder auf!
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00:00 30.03.2017
Bunte Pracht an der Seebrücke in Heringsdorf. Quelle: Foto: Andreas Dumke
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Zinnowitz/Heringsdorf

Im Garten von Hans-Joachim Kasch ist der Frühling unübersehbar. 35000 blaue und gelbe Krokusse stehen auf seinem Gehöft dicht an dicht gedrängt und blühen um die Wette. „Diese Blumen wurden vor zwei Jahren gepflanzt“, berichtet der Usedomer Spielautomatenaufsteller stolz. Die bunte Pracht hält in der Regel aber nur zwei Wochen. „Jetzt sind wir schon auf dem Höhepunkt der Blüte. In einer Woche sind sie bestimmt schon verblüht und es ist nichts mehr davon zu sehen“, erzählt der 75-Jährige.

Orte rüsten sich für das Osterfest und schmücken ihre Straßen und Plätze mit vielen Blümchen

Nicht nur auf seinem Hof ist der Frühling eingekehrt. Auch die Kurverwaltungen, Eigenbetriebe und Gemeinden helfen nach. In Trassenheide sollen in den kommenden Tagen 1000 Primeln, Stiefmütterchen und Co. in die Erde gebracht werden. „Wir pflanzen diese an allen wichtigen, touristischen Orten. Zum Beispiel auf der Promenade, am Bahnhof, im Gewerbegebiet und im Ort“, sagt Stefanie Pflock von der Kurverwaltung. Und beim Frühjahrsputz am 8. April sollen die Trassenheider mit „ins Boot geholt“ werden, selbst zu pflanzen. „Jeder kann gerne mitmachen“, sagt Pflock.

In Karlshagen, dem nördlichsten Ostseebad der Insel, wurden in den vergangenen Tagen 1400 Frühlingsblüher in die Erde gesteckt. „Die Kollegen des Wirtschaftshofes machen den Ort gerade richtig bunt“, sagt Christina Hoba vom Eigenbetrieb. Schwerpunkte der Pflanzaktion sind unter anderem der Kreisverkehr am Strand, der Campingplatz, der Hafen und die Promenade.

Die anteilig meisten Blumen werden derzeit in den Kaiserbädern gepflanzt. Ob an der Promenade, an den Kurmuscheln oder an den Seebrücken – vielerorts blühen die Ostseebäder auf. „Bei uns wurden etwa 15 000 Blumen gepflanzt“, sagt Mike Golon vom Eigenbetrieb der Kaiserbäder. „Das sind genau 4000 Krokusse, 1500 Narzissen, 6200 Tulpen, 700 Veilchen und 1900 Hyazinthen“, erklärt Golon.

In Koserow werden in den kommenden Tagen ebenfalls hunderte Blumen gepflanzt, berichtet Mitarbeiterin Anne-Carolin Grimm. „Bepflanzt wird prinzipiell jede freie Fläche in Koserow. Dazu zählen der Kirchen-, Apotheken-, Seebrücken-, Feuerwehr- und der Kurverwaltungsvorplatz, der Kurplatz, der Friedhof und die vorhandenen öffentlichen Blumenkästen“, erzählt sie. Gepflanzt werden ausschließlich Stiefmütterchen, da diese möglichen Frost aushalten würden.

Im Ostseebad Zinnowitz verteilten die Mitarbeiter des hiesigen Bauhofes rund 400 Stiefmütterchen und Tausendschönchen. Dazu zählen unter anderem die beiden Kreisverkehre und Blumenkästen.

Hannes Ewert

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