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Usedom Entspannte Umgebung für klassische Physiotherapie
Vorpommern Usedom Entspannte Umgebung für klassische Physiotherapie
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00:00 28.04.2017
Claudia Braun aus Reetzow auf einem Gerät der Rückenstraße. Anfang Mai will sie das Therapiezentrum im EKZ eröffnen. Quelle: Foto: Henrik Nitzsche
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Heringsdorf

Ins Heringsdorfer Einkaufszentrum (EKZ) zieht neues Leben ein: Auf knapp 400 Quadratmetern eröffnet Claudia Braun im Mai in der ersten Etage ihr „Therapiezentrum Usedom“. Das Ziel der 43-Jährigen aus Reetzow: „Eine entspannte Umgebung für die klassische Physiotherapie in all ihren Variationen“.

Die gelernte Physiotherapeutin setzt auf medizinisches Fitness, Yoga, Massage und Krankengymnastik. „Wir sind keine Muckibude“, betont die Existenzgründerin, die sich mit dem Zentrum einen Traum erfüllt – an der Küste etwas eigenes aufzubauen.

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Sieben Räume hat sie im EKZ angemietet – hier waren früher eine Kinderärztin, eine Fußpflegepraxis und die AOK untergebracht. Fünf Räume will sie für die Behandlung nutzen. „Dazu kommt noch ein großer Gymnastikraum, der für Bewegung da ist. Ich will Nachhaltigkeit schaffen und die Patienten dazu bringen, sich noch mehr zu bewegen“, sagt die ausgebildete Yoga- Lehrerin, die im Geräteraum moderne Fitnessgeräte zu stehen hat. Die sogenannte Rückenstraße soll der Kräftigung der Rücken- und Bauchmuskulatur dienen. „Die Geräte funktionieren mit einer Chipkarte und sind somit personalisiert.“

Claudia Braun will aber auch Kurse anbieten. „Für jung und alt. Unser Programm reicht von Tanzen über Kinderyoga und Trommeln auf Pezzibällen. Wer ein tolles Konzept hat, kann unseren Sportraum auch zeitweise nutzen“, sagt die 43-Jährige, die 13 Jahre in der Inselklinik am Kulm beschäftigt war.

Ursprünglich stammt sie aus Ueckermünde. Mit 21 Jahren kehrte sie dem Haff den Rücken, um in Bremerhaven mehr Berufspraxis zu bekommen. Sie blieb dort acht Jahre, ehe sie 2003 nach Usedom kam. „Aus Heimatverbundenheit“, wie sie sagt.

Den Anstoß für den Sprung in die Selbstständigkeit mit einem eigenen Therapiezentrum habe sie ihrem Mann zu verdanken. „Das Problem war, geeignete Räumlichkeiten in der Region zu finden. Bis wir auf das EKZ kamen. Die Räume sind sehr gut, die Lage ebenfalls.“

Zwei Mitarbeiter hat sie bereits für den Praxisstart eingestellt, eine dritte Physiotherapeutin soll im Juni folgen. Weil sie in ihrem Zentrum auf Entspannung setzt, bezeichnet sie ihren Wartebereich als Lounge. „Da gibt es Kaffee und Tee – einfach zum runterkommen.“

Henrik Nitzsche

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