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Usedom Entwarnung: TV-Star Gerit Kling nicht schwer verletzt
Vorpommern Usedom Entwarnung: TV-Star Gerit Kling nicht schwer verletzt
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14:18 12.03.2017
Die Schauspielerin Gerit Kling ist am Samstag beim Schlittenhunderennen „Baltic Lights“ auf der Insel Usedom schwer verunglückt. Quelle: OZ
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Heringsdorf

Ein schwerer Sturz überschattet das Schlittenhunderennen „Baltic Lights“ auf der Insel Usedom. Die TV-Schauspielerin Gerit Kling, bekannt aus den Serien „Notruf Hafenkante“ und „Das Traumschiff“, ist kurz nach dem Start an der Heringsdorfer Seebrücke mit ihrem Hundegespann verunglückt. Die 51-Jährige verletzte sich am Kopf.

Ein Security-Auto versperrte der Schauspielerin auf der Strecke den Weg. Kling konnte nicht mehr ausweichen, sprang vom Schlitten und schlug mit dem Kopf auf den Sand auf. Sie konnte nach dem Unfall wieder aufstehen und wurde vorsorglich mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.

Entwarnung aus dem Krankenhaus

Später kam aus dem Krankenhaus laut Veranstalter die Entwarnung: Gerit Kling habe ihrer Schwester Anja telefonisch berichtet, sie habe eine leichte Gehirnerschütterung, aber keine Brüche oder schwerwiegenden Verletzungen. „Es war eine sehr, sehr unglückliche Verkettung, die dazu geführt hat. Es tut mir sehr, sehr leid für Gerit“, sagte Demtrøder.

Organisator und Schauspieler Till Demtrøder sagte: „Sie war bei vollem Bewusstsein und ansprechbar. Und ich habe sie auch gefragt, ob wir das Rennen fortsetzen sollen und dann hat sie gesagt: „Ja, bitte fortsetzen und auf jeden Fall weitermachen“.“ Zu dem Unfall sagte Demtrøder: „Die Hunde haben leider einen falschen Weg gesucht.“ Er betonte: „Wir haben hier ein hohes Maß an Sicherheitsmaßnahmen getroffen.“ Es fahre aber immer ein Restrisiko mit.

Zahlreiche Promis bei „Baltic Lights“ dabei

Die Schauspielerin und ihre Schwester Anja Kling waren wie weitere Prominente wie Didi Hallervorden, Jutta Speidel und Michael Mendl der Einladung ihres Kollegen Demtrøder zur zweiten Auflage der „Baltic Lights“-Veranstaltung gefolgt.

Für den Rettungseinsatz wurde das Rennen kurzzeitig unterbrochen. Die Läufe am Nachmittag fanden statt. Nach dem Rennen der Prominenten wurde die Veranstaltung wie geplant mit dem Rennen der rund 40 Hundeschlittenführer – sogenannte Musher – und mehr als 300 Huskys fortgesetzt. Wegen des fehlenden Schnees zogen die Hunde Wagen mit Ballonreifen über die insgesamt sechs Kilometer lange Rennstrecke zwischen den Seebrücken Heringsdorf und Ahlbeck. Rund 35 000 Zuschauern säumten nach Schätzungen der Veranstalter bei Frühlingswetter die Strecke.

OZ und dpa

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