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Usedom Erdgas-Förderung: Engie favorisiert Ahlbeck als Standort
Vorpommern Usedom Erdgas-Förderung: Engie favorisiert Ahlbeck als Standort
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12:26 23.04.2016
So könnte die geplante Betriebsstätte für die Erdgasverarbeitung auf dem Grundstück „alte Kläranlage“ im Bansiner Wald aussehen. Quelle: ENGIE
Ahlbeck

Der Energiekonzern Engie hält weiter an seinen Plänen fest, in den Kaiserbädern Erdgas zu fördern. Laut Projektleiter Harald Schulenberg soll 2016 die Standortfrage für die Betriebsstätte geklärt sein. Favorisiert wird nun die ehemalige Russenkaserne am Ahlbecker Sportplatz.

Am Donnerstagabend hat sich in der Gemeinde der zeitweilige Ausschuss konstituiert, der sich mit der geplanten Erdgasförderung beschäftigt. Ausschussvorsitzender ist Matthias Mantei (CDU). Mit knapper Mehrheit hatte die Gemeindevertretung vor einiger Zeit Bürgermeister Lars Petersen (CDU) beauftragt, sich gegen die geplante Erdgasförderung zu stellen. Bei der Ausschuss-Gründung sagte Petersen, dass aus Sicht der Verwaltung gegenwärtig kein Ansatzpunkt gesehen wird, die Förderung zu verhindern.

2002 war der Antrag des Vorgängers von Engie, der EEG Erdgas Erdöl Gommern, im Rahmen eines Raumordnungsverfahrens gescheitert. Die Verträglichkeit mit dem Tourismus war nicht gegeben.

Von Nitzsche, Henrik

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