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Usedom Erdgas: Vier Standorte im Gespräch
Vorpommern Usedom Erdgas: Vier Standorte im Gespräch
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00:00 07.04.2017
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Heringsdorf/Korswandt

Für die von der Firma Engie E&P Deutschland GmbH geplante Erdgasförderung vor der Küste der Kaiserbäder soll noch in diesem Jahr das Raumordnungsverfahren eröffnet werden. Wie Stefan Brieske, Sprecher des Unternehmens, auf Nachfrage mitteilte, laufen derzeit umweltrelevante Prüfungen auf den in Frage kommenden Grundstücken. Für die geplante Betriebsanlage sind eine Fläche am Schloonsee (das Grundstück gehört der Firma Engie), beim alten Klärwerk im Wald von Bansin, der ehemaligen Russenkaserne hinter dem Ahlbecker Sportplatz und zusätzlich noch in der Gemeinde Korswandt im Gespräch. „Für Engie ist es besonders wichtig, die Interessen des Tourismus, der Bürger und der Umwelt zu berücksichtigen“, betont Brieske.

Vor der Küste der Gemeinde Heringsdorf lagern rund elf Milliarden Kubikmeter Erdgas, die das Unternehmen Engie über einen Zeitraum von etwa 30 bis 40 Jahren fördern will.

Weil das Vorhaben in der Gemeinde Heringsdorf nicht unumstritten ist, wurde der zeitweilige Ausschuss „Geplante Erdgasförderung in der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf“ gegründet. Vorsitzender ist der Bansiner Wolfram Wirth (68), der bis zu seinem Ruhestandsantritt im Jahr 2013 im Energieanlagenbau beschäftigt war und sich unter anderem mit Entschwefelungsanlagen auskennt. Für eine Beurteilung der Förderabsichten ist das hilfreich, weil das Heringsdorfer Gas als stark schwefelhaltig gilt.

hni

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