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Usedom Mit dem Schiff von Kamp nach Karnin
Vorpommern Usedom Mit dem Schiff von Kamp nach Karnin
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14:53 07.08.2019
Beim Queren des Peenestroms mit der Fähre von Kamp auf die Insel Usedom sieht man die Reste der Karniner Brücke. Der Fährbetrieb wurde nun eingestellt. Quelle: A. V.
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Kamp/Karnin

Die im Mai eingestellte Fährverbindung von Kamp nach Karnin auf Usedom soll wiederbelebt werden. Dafür will sich die SPD-Kreistagsfraktion einsetzen. „Der Landrat wird gebeten, sich für die Wiederherstellung der touristisch wichtigen Fährverbindung einzusetzen“, heißt es in dem Antrag der Fraktion. Die Personen- und Fahrradfähre ist bis auf Weiteres außer Betrieb. „Der private Fährbetrieb wurde eingestellt, weil die Zentralstelle Schiffsuntersuchungs­kommission des Bundes eine weitere Zulassung der Fähre verweigert hat“, sagt Carsten Seeger, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. „Das ist ein schwerer Einschnitt in die touristische Verkehrsinfrastruktur unserer Region. Besonders die Radfahrer, die über die Fernradwege „Berlin“, „Oder-Neiße“ oder „Mecklenburger Seen“ die beliebte Abkürzung mit der Fähre zwischen Kamp und Karnin auf die Insel Usedom bevorzugen, aber auch die Bewohner insbesondere von Kamp und aus dem Anklamer Umland sind betroffen“, heißt es in der Begründung. Eine Finanzierung sollte über die Wirtschaftsförderung, an der der Landkreis beteiligt ist, geprüft werden. Ziel sei es, die Fährverbindung zur Saison 2020 wiederzubeleben.

Bei der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt Bonn (GDWS/früher Zentralstelle Schiffsuntersuchungskommission) ist die Fährstrecke von Kamp nach Karnin gar nicht registriert, wie Sprecherin Claudia Thoma auf Nachfrage informiert. Der Betrieb von Fähren sei aufgrund der Binnenschiffsuntersuchungsordnung zulassungspflichtig. „In den vergangenen fünf Jahren ging in der GDWS auch kein Antrag auf Untersuchung und Zulassung einer Fähre auf dieser Strecke ein. Daher wurde von der GDWS weder ein Fährzeugnis erteilt noch einbehalten“, so Claudia Thoma. Eine Zulassung zum Verkehr kann maximal für einen Zeitraum von fünf Jahren erteilt werden.

Von Henrik Nitzsche

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