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Usedom Sperrung im Stettiner Haff aufgehoben
Vorpommern Usedom Sperrung im Stettiner Haff aufgehoben
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17:05 14.07.2019
Die Bombe wird geborgen. Quelle: Radek Jagielski
Neuwarp/Altwarp

Das erklärten Sprecher der Wasserschutzpolizei und des Landkreises Vorpommern-Greifswald am Sonntag. In der Folge konnten die seit dem Morgen andauernden weiträumigen Sperrungen für die Schifffahrt und die Touristen am Stettiner Haff inzwischen aufgehoben werden. Auf deutscher Seite hatte es auch in Altwarp Einschränkungen gegeben, wo der Hafen und ein Wohnmobilstellplatz geräumt werden musste.

Die im Stettiner Haff gefundene Weltkriegsbombe bei Neuwarp (Nowe Warpno) ist von polnischen Spezialisten geborgen worden. Aufgrund der Bergung mussten ein Hafen und ein Camping-Platz geräumt werden.

Nach Angaben der polnischen Behörden wurde die etwa 750 Kilogramm schwere Bombe aus rund sechs Metern Tiefe unweit vom Kaiserkanal gehoben, der zur Ostsee führt, und auf ein Schiff der Küstenverteidigung geladen. Fachleute wollten das explosive Kampfmittel dann zur Ostsee bringen und dort in einem Militär-Übungsgebiet noch am Sonntag unschädlich machen.

In der Region nördlich von Stettin (Szczecin) waren 1944 und 1945 unter anderem die damals deutsche Stadt Swinemünde (Świnoujście) sowie ein deutsches Panzerschiff im Kaiserkanal bombardiert worden, wovon Blindgänger herrühren könnten. Das Stettiner Haff ist mit rund 680 Quadratkilometern etwas größer als der Bodensee. Seit 1945 ist es in einen deutschen und einen polnischen Abschnitt geteilt.

RND/dpa

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