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Usedom Gosch jetzt an der Strandpromenade zu Hause
Vorpommern Usedom Gosch jetzt an der Strandpromenade zu Hause
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12:44 06.05.2019
Zur Eröffnungsparty des Gosch-Standortes im Beachhouse in Bansin mit feiner Sylter Küche fehlte auch das Maskottchen, ein roter Hummer, nicht. Quelle: Tilo Wallrodt
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Bansin

„Fest machen bei Gosch in Bansin“ war am Sonnabend, dem Weltfischbrötchentag, das Motto einer großen Einweihungsparty im feinen Beachhouse an der Strandpromenade. Sven Paulsen (59), gemeinsam mit Thomas Schmidt (54) Geschäftsführer des Gosch-Restaurants, freute sich unübersehbar, dass sein Neubau so gut angenommen wurde: Neben den 120 geladenen Gästen nutzten viele Urlauber und Einheimische das fröhliche Fest mit dem Shantyduo Usedom, dem Shantychor Sassnitz und DJ Alex zu einem Abstecher in das neue Gebäude.

Feiner Sylter Küche und erlesene Weine gibt es im Beachhouse an der Bansiner Strandpromenade. Dort wurde am Wochenende das mit 1000 Quadratmetern größte Gosch-Restaurant in MV eröffnet.

Der Traum, endlich auch auf Usedom ein Gosch-Restaurant zu betreiben, existiere schon viele Jahre, meinte Paulsen, der zugleich auch Chef der Sylter Adler-Reederei ist. Drei Jahre habe allein die Planung des Gebäudes gedauert, zu dem neben dem Gosch-Restaurant mit Terrasse auch ein schicker Fischimbiss für den Außer-Haus-Verkauf, ein Eisladen und Ferienwohnungen gehören. Im vergangenen Jahr habe man Resataurant und Imbiss zwar eröffnet, „aber es fehlten noch die Terrasse und andere liebevolle Details“, erklärt Paulsen. Nun, „da die gesamte Takelage an seinem Platz und alles eingenordet“ sei, wollte auch Jürgen Gosch persönlich dabei sein. „Leider ist er kurzfristig krank geworden“, bedauern Paulsen und Schmidt.

Die Geschäftsführer des Gosch-Standortes in Bansin, Thomas Schmidt (l.) und Sven Paulsen. Quelle: Tilo Wallrodt

25 Mitarbeiter bei Gosch

Die 25 Mitarbeiter um Betriebsleiter Thorsten Abrusnikow zeigen zur Eröffnungsfeier, was sie in den Beinen und Händen haben: Kraft. Hunderte Male laufen sie mit Tabletts voller kleiner Fisch-Köstlichkeiten und Getränken durch die Gäste und animieren zum Kosten. Dazu strahlen sie und sind ausgelassen wie Teamleiterin Doreen Leistner, als ob es ihre eigene Privatparty wäre. „Wir sind hier ja auch wie eine große Familie“, meint sie lächelnd und entschwindet im Getümmel mit Schälchen voller Riesengarnelen in verschiedener Soße – sie sind bei den Gästen der Renner.

Doreen Leistner ist Teamleiterin bei Gosch und gehört zu den 25 Mitarbeitern, die für das Wohl der Gäste sorgen. Quelle: Tilo Wallrodt

Bansin hat größten Standort in MV

„Wir sind hier an der Strandpromenade zum beliebten Ankerplatz für Fischliebhaber geworden“, sagt Paulsen. Auch hier strahlt die sympathische Mischung aus Qualität, Genuss, Gemütlichkeit und frischen Meeresfrüchten aus, mit dem das Sylter Original Jürgen „Jünne“ Gosch 1967 den Siegeszug seiner mittlerweile 40 Standorte in ganz Deutschland begründete. Die Palette der maritimen Köstlichkeiten umfasst alles, was die sieben Weltmeere zu bieten haben. Das behindertengerechte Restaurant in Bansin ist der dritte Gosch-Standort in MV und mit 1000 Quadratmetern auch der größte. Serviert werden die feine Fischküche nach Sylter Art und ausgesuchte Weine. Und an jeden zweiten Samstag im Monat kann beim Tanz geschwoft werden.

Paulsen und Schmidt sind überzeugt, dass sie sich mit den anderen Fischanbietern in Bansin nicht ins Gehege kommen. „Jeder von uns hat sein eigenes Angebot, für das es die entsprechende Kundschaft gibt. Unsere Gäste lieben eben Hummer und Riesengarnelen“, meinen die Geschäftsführer. Heidrum Schwampe aus Bremen, die auf Usedom mit ihrem Mann eine Ferienwohnung ihr eigen nennt, nickt zustimmend. „Wir probieren vielerorts auf Usedom Fisch, weil er lecker ist. Das ist hier ist schon was sehr Feines“, meint sie und hebt prostend das Glas.

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