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Usedom Großes Buhlen um Rettungsschwimmer
Vorpommern Usedom Großes Buhlen um Rettungsschwimmer
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07:50 06.05.2015
Ohne Rettungsschwimmer geht's nicht. Die Gemeinden auf der Insel Usedom wollen ihren Freiwilligen Freizeitangebote schaffen, um den Aufenthalt für sie besonders angenehm zu gestalten.
Ohne Rettungsschwimmer geht's nicht. Die Gemeinden auf der Insel Usedom wollen ihren Freiwilligen Freizeitangebote schaffen, um den Aufenthalt für sie besonders angenehm zu gestalten.
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Heringsdorf

Um Rettungsschwimmer wird in den Ostseebädern immer stärker geworben. Attraktive Zusatz-Angebote sollen die Freiwilligen an die Küsten locken. Ob Vergünstigungen beim Essen, kostenloses Trinkwasser oder abendliche Veranstaltungen - die Retter sind anspruchsvoller geworden, wenn es um die Wahl der Stützpunkte geht.

In der Gemeinde Heringsdorf sprangen nun kurzfristig sechs Ehrenamtliche ab, weil sie nicht in Zwei- oder Vierbettzimmern schlafen wollten. In diesem Sommer bewachen sie nun die Strände in Zingst, Bad Doberan und Kiel. „Viele Gemeinden bieten den Rettungsschwimmern Einzelzimmer in den Unterkünften an“, weiß der Wachleiter vom Deutschen Roten Kreuz, Sebastian Antczak.

Die Verantwortlichen auf der Insel wären froh, wenn sich noch mehr private Unterstützer oder Hoteliers finden würden, die den Rettern attraktive Angebote - beispielsweise kostenlose Bowlingabende oder regelmäßige Grillabende - ermöglichen würden, denn die Ansprüche sind gewachsen.



Carolin Riemer