Zempin - Holznachschub für Zempiner Buhnen geriet ins Stocken – OZ - Ostsee-Zeitung
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Usedom Holznachschub für Zempiner Buhnen geriet ins Stocken
Vorpommern Usedom Holznachschub für Zempiner Buhnen geriet ins Stocken
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00:00 20.02.2015
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Zempin

Die Buhnenbauarbeiten in Zempin machen seit etwa einer Woche eine witterungsbedingte Pause. Es fehlt nach Angaben der Bauarbeiter der Holznachschub. „Die Wege in den brandenburgischen Wäldern waren im Januar zu nass und nicht passierbar. Somit bekommen wir das Holz nicht schnell genug nachgeliefert“, erklärt Polier Eberhard Brandt, der die Bauarbeiten in dem kleinsten Ostseebad der Insel begleitet.

Seit Mitte November sind die Bauarbeiter dabei, am Strand die rund 3400 Kiefernpfähle in den Boden zu rammen. Nach Angaben eines Sprechers der zuständigen Baufirma gehen die Rammarbeiten trotz der kleinen Unterbrechung jedoch planmäßig voran. „Es hätte auch sein können, dass wir wochenlangen Frost haben. Dann hätten wir viel aus dem Wald holen können, aber nicht am Strand verarbeiten“, heißt es. Eine witterungsbedingte Pause sei bei der Zeitkalkulation mit einberechnet worden. Nach derzeitigem Stand sind die Arbeiten voraussichtlich Anfang Mai abgeschlossen. „Bis Ostern werden wir es nicht schaffen, aber bis zum Beginn der Hauptsaison ist auf jeden Fall alles fertig“, sagte ein Sprecher. 750 000 Euro investieren der Bund, das Land Mecklenburg-Vorpommern und zu einem kleinen Anteil die Gemeinde Zempin in diese Küstenschutzmaßnahme.

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Die eingesetzten Kiefernpfähle haben eine Länge zwischen 3,5 und 7,5 Metern. Insgesamt werden 15 Buhnen gebaut. „Die alten Buhnen waren älter als 30 Jahre und sehr lückenhaft. Wind und Wetter haben ihnen zugesetzt. Der Küstenschutz war nicht mehr gegeben“, erklärt Polier Brand.

In der kommenden Woche sollen die neuen Pfähle nachgeliefert werden und die Rammarbeiten dann planmäßig weitergehen.



Hannes Ewert