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Usedom Kaiserbäder wollen Pfandbechersystem einführen
Vorpommern Usedom Kaiserbäder wollen Pfandbechersystem einführen
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12:49 30.09.2018
Mehrere Passanten posieren am Kohlmarkt in Lübeck mit Pfand-Kaffeebechern. Das soll bald auch in Heringsdorf umgesetzt werden.
Mehrere Passanten posieren am Kohlmarkt in Lübeck mit Pfand-Kaffeebechern. Das soll bald auch in Heringsdorf umgesetzt werden. Quelle: Olaf Malzahn
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Heringsdorf

Was in Greifswald bereits gut funktioniert, soll nun auch in den Kaiserbädern eingeführt werden. Die Rede ist von einem Pfandbechersystem. In der freien Wirtschaft setzt die Kommune noch auf Freiwilligkeit. Mit Anbietern solcher Systeme soll jetzt gesprochen werden.

Nach Schätzungen der Stadtmarketing GmbH landen allein in Greifswald jährlich 900 000 bis 1,1 Millionen Einwegbecher im Abfall. Deshalb hat die Hansestadt 2017 als erste Kommune in M-V das Pfandsystem der Münchner Firma Recup eingeführt. Pfandbecher gibt es in zwei Größen – von 0,3 bis 0,4 Liter.

Soweit sind die Heringsdorfer noch nicht. Bei gemeindeeigenen Veranstaltungen und von der Kommune durchgeführten Festen und Märkten soll 2019 die Verwendung von Mehrwegbechern und -geschirr bei den Anbietern von Speisen und Getränken zur Auflage gemacht werden. „Wir müssen intensiv für die Teilnahme an dem Pfandsystem werben“, forderte Gemeindevertreter Hans-Jürgen Merkle, dessen Fraktion BI/Die Linke den Antrag eingebracht hatte.

Nitzsche Henrik