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Usedom Amtsinhaber Gransow: Mein bestes Ergebnis
Vorpommern Usedom Amtsinhaber Gransow: Mein bestes Ergebnis
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15:04 27.05.2019
Amtsinhaber Fred Gransow holte 67 Prozent der Stimmen um die Bürgermeisterwahl in Lassan. Quelle: Tom Schröter
Lassan

Fred Gransow (57, CDU) hat es allen gezeigt. Bei der Bürgermeisterwahl in Lassan hat der Amtsinhaber seine beiden Mitbewerber Stefan Nowack (Freie Wähler) und Rudi Menge (AfD) deutlich hinter sich gelassen. Da er gleich im ersten Wahlgang die deutliche Mehrheit erhielt, macht sich eine Stichwahl nicht erforderlich. Fred Gransow kam auf insgesamt 622 Stimmen (67 Prozent), Stefan Nowack auf 255 Stimmen (27,4 Prozent) und Rudi Menge auf 52 (5,6 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag bei 72,3 Prozent.

Der alte und neue Bürgermeister sagte zum Wahlausgang: „Das ist mein bestes Ergebnis, das ich in den vergangenen drei Wahlen erzielt habe. Die Bürger haben unsere Arbeit für gut befunden und dies entsprechend honoriert.“

Nun soll es auch bald an die nächsten Aufgaben gehen. „Die Ausbaggerung unseres Hafens und die Sanierung der Lassaner Grundschule haben höchste Priorität“, so Gransow. Augenmerk lege er auch auf den Straßenbau, zum Beispiel zwischen Wendenstraße und Vorwerk und im Bereich der Neustadt. Im Kreistag wolle er sich überdies weiterhin für die Sanierung der Kreisstraße 30 von Zemitz-Ecke bis Lassan einsetzen.

Herausforderer Stefan Nowack von der Freien Wählern, dem viele ein deutlich besseres Ergebnis zugetraut hätten, hätte sich gern noch den einen oder anderen Prozentpunkt mehr dazu gewünscht. „Aber es war uns als Freie Wähler schon klar, dass es sehr schwer werden würde, das Bürgermeisteramt zu gewinnen. Dazu ist Fred Gransow auch zu verwurzelt in der Region“, so Nowack. Die Freien Wähler hatten nichts zu verlieren, nur zu gewinnen. „Insofern sind wir zufrieden. Wir hoffen darauf, dass sich beim Finden der besten Lösungen für Lassan auch unseren Argumenten nicht verschlossen wird, wir um die Sache streiten. Wir reichen die Hand und hoffen, dass sie nicht ausgeschlagen wird“, betont der unterlegene Bürgermeisterkandidat.

Mitbewerber Rudi Menge von der AfD ist vom Wahlausgang enttäuscht. „Wahrscheinlich mögen die meisten Lassaner keine Veränderung“, mutmaßt er mit Blick auf seine vergleichsweise magere Stimmenausbeute. Trotz allem gebe es mit den Freien Wählern, der AfD und der NPD nun eine, wie Menge meint, „gestärkte Opposition im Lassaner Stadtparlament“.

Cornelia Meerkatz, Tom Schröter

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