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Usedom Lassaner Zeitzeugen in Wort, Bild und Kunst
Vorpommern Usedom Lassaner Zeitzeugen in Wort, Bild und Kunst
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13:09 29.05.2019
Bernd Riehm (links) und Ralf Schacht am Mittwoch beim Aufbau der Ausstellung in der St. Johannis-Kirche. Quelle: Tom Schröter
Lassan

20 Jahre Galerie in der Lassaner St. Johannis-Kirche: Im Jubiläumsjahr 2019 warten die Protagonisten um Kuratorin Ulrike Seidenschnur mit etwas ganz Besonderem auf. In der Kirche und an mehreren speziellen Standorten in Lassan werden Lebensgeschichten erzählt, werden Erinnerungen weitergegeben, wird auf Persönlichkeiten und Eigenarten des Städtchens näher eingegangen.

Der Auftakt des Projekts „Lassaner Mosaik – Hinter offenen Türen“ ist am Sonntag, dem 2. Juni, um 14 Uhr als Vernissage in St. Johannis zu erleben. „Für die Jubiläumsausstellung haben sich Daniel Stemmrich und Bernd Riehm zusammengetan“, schildert die Kuratorin. Entstanden seien Zeitzeugen-Interviews mit einigen der ältesten Bewohner der Stadt, unter ihnen Alteingesessene und Flüchtlinge. „Ihre Erinnerungen an das Kriegsende vor 75 Jahren werden in Auszügen in der Kirche präsentiert.“

Lassans poetisch-spröder Charme

Gezeigt werden private Fotos, die Aufschluss über die Personen und die Umstände jener Zeit geben, sowie historische Aufnahmen aus dem üppigen Fundus der Interessengemeinschaft Heimatgeschichte Lassan. Zudem, so verkündet Ulrike Seidenschnur, habe Bernd Riehm „den poetisch-spröden Charme Lassans über Jahre dokumentiert“.

Reinhard Kuhl führt am Sonntag in die Schau ein. Auch eine Kaffeetafel ist aufgebaut. Musikalisch bereichert wird die Vernissage um 16 Uhr mit einem Konzert der Kapelle Malbrook.

Kuratorin Ulrike Seidenschnur. Quelle: Tom Schröter

Das Kunstprojekt wird flankiert von einem ebenso interessanten Beiprogramm. An erlesenen Stellen in der Stadt und in so manchen Privatgärten laden Gastgeber Interessierte im Juni, Juli und August zu Gesprächen ein. Hingewiesen sei an dieser Stelle auf die ersten sieben Treffpunkte dieser Art und das, was die Besucher dort jeweils erwartet.

Wer möchte, kann dabei sein, wenn es am 9. Juni um 12 Uhr in Lassan, Lange Straße 8, heißt: „Ich komme! Die kleine Stadt am Peenestrom.“ Zu erleben ist das Hörkino aus der Sendereihe „Deutschlandrundfahrt“ vom DLF/Kultur vom Jahr 2016 mit der Autorin Margarete Groschupf.

Märchen von Flucht, Aufbruch und Neuanfang

Unter der Überschrift „Hier können wir nicht bleiben“ wird Anne Benjes am 28. Juni um 19 Uhr Märchen von Flucht, Aufbruch und Neuanfang erzählen. Schauplatz ist der Lassaner Pfarrgarten hinter der St. Johannis-Kirche. Am 29. Juni um 19.30 Uhr folgt im Rosengarten, Anklamer Straße 1, „Meine Großmutter“ – eine autobiografische Erzählung über Brüche im Leben und Tabus in der Familiengeschichte von Margarete Groschupf.

Unbedingte Beachtung verdient auch eine Lesung am 30. Juni um 16 Uhr im Lassaner Pfarrgarten. Ines Kakoschke aus Lubmin wird aus dem Gedichtband „Ich hab nicht geschworen, ich hab nicht geflucht …“ von Karl Viohl zitieren, dem bekannten Lassaner Stadtchronisten. Für die vorgenannten Veranstaltungen nimmt Ulrike Seidenschnur unter Telefon 01 78/2 55 23 28 Anmeldungen entgegen.

Bernd Riehm (links) und Ralf Schacht am Mittwoch beim Aufbau der Ausstellung in der Lassaner St. Johannis-Kirche. Quelle: Tom Schröter

Am 6. Juli ist Ines Kakoschke dann schon wieder zu Gast in Lassan. Um 15 Uhr gibt sie im Phloxgarten bei Regina Dützmann, Lange Straße 4, in Jamitzow eine Kostprobe aus ihrem in Arbeit befindlichen ersten Roman. Anmeldungen dafür sind möglich unter Telefon 03 83 74/8 03 32. Mit dem Titel „Lassan, Bergstraße 1. Da komme ich her, dort habe ich bis 1958 gelebt“ ist eine Gesprächsrunde am 13. Juli um 19 Uhr überschrieben. Dr. Michael Schwarz lädt dazu in das Haus des Kaufmann Schwarz in der Anklamer Straße 1 in Lassan ein (Anmeldung: 01 78/2 55 23 28). Um Märchen von Katzen und Katern, vorgetragen von Anne Benjes, geht es am 14. Juli um 15 Uhr im Hofgärtchen von Kerstin Hirthe in der Lassaner Wendenstraße 52. Interessierte Zuhörer können sich unter Telefon 03 83 74/54 02 14 ein Plätzchen reservieren.

Das volle Programm unter: www.galerie-in-der-kirche.de

Tom Schröter

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