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Usedom Swinemünde: Lebenslange Haft nach Mord
Vorpommern Usedom Swinemünde: Lebenslange Haft nach Mord
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14:37 20.12.2018
Drei Männer wurden jetzt im polnischen Stettin für einen Mord in Swinemünde sehr hart bestraft. Quelle: Sven Hoppe/dpa
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Swinemünde

Das Gerichtsverfahren zum bestialischen Mord an dem 19-jährigen, schwerbehinderten Piotr aus Swinemünde im Jahr 2016 (die OZ berichtete) hat sein Ende gefunden. Die Richter in Stettin hatten keine Zweifel an der Schuld der Angeklagten. Sie verurteilten zwei der Tat für schuldig befundene Männer zu lebenslanger Haft, einen der beiden gar zu 25 Jahre Gefängnis. Ihre zwei Helfer erhielten Freiheitsstrafen von drei und zwei Jahren. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft kündigte eine Berufung an. Das Verbrechen im Jahr 2016 erschütterte die Einwohner von Swinemünde. Eine Gruppe junger Banditen hatte den behinderten Piotrek in ein Appartement in der Matejki Straße gelockt, um Lösegeld zu erpressen. Dort wurde der Junge gefoltert. Die Täter traten und würgten ihn und stießen ihm mit einem heißen Messer in die Brust. Am Ende des Martyriums erlag der Junge seinen Leiden. „In Anbetracht der Art und Weise, wie die Angeklagten handelten, gibt es keinen Grund auch nur irgendeinen Umstand zu finden, der zu ihren Gunsten sprechen könnte“, sagte der Richter Paweł Balcerowicz während der Bekanntgabe des Urteils. Die Angeklagten waren in der Vergangenheit wegen anderer Straftaten bereits mehrfach bestraft worden. Keiner von ihnen bekannte sich schuldig.

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