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Usedom Mediziner zum Klinik-Streit: Wolgast sollte nach Bayern
Vorpommern Usedom Mediziner zum Klinik-Streit: Wolgast sollte nach Bayern
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00:00 21.01.2016
Dr. Gero Kärst
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Wolgast

Per Volksbefragung sollen die Einwohner der Insel Usedom und der Stadt Wolgast sich dazu äußern, ob sie als Exklave in den Freistaat Bayern aufgenommen werden wollen. Das fordert mit Dr. Gero Kärst ein Mediziner, der sich in der Bürgerinitiative dafür stark macht, dass das Kreiskrankenhaus Wolgast mit allen seinen Abteilungen und Stationen erhalten bleibt.

Nach der jüngsten abschlägigen Antwort von MV-Regierungschef Erwin Sellering (SPD), wonach eine „Umstrukturierung nicht immer alle Interessen vollständig befriedigen könne“ (die OZ berichtete gestern), sei „das Maß voll“.

Für Kärst ignoriert die Landesregierung den Willen und die Interessen der Bevölkerung sowie 20000 Unterschriften zum Klinik-Erhalt. „Die Demokratie im Land versagt. Hier herrscht eine Diktatur der Lobbyisten“, sagt der Wolgaster Arzt weiter. Über die womögliche Zuordnung zum Freistaat soll eine Volksbefragung Auskunft geben. Die Initiative dazu müssten die örtlichen Behörden ergreifen.

Gelänge der Wechsel zu Süddeutschland, sollten das Amtsgericht wieder eröffnet und die Renten und Gehälter denen in Bayern angepasst werden.

Tatsächlich ist seit Mitte Dezember bereits die Gynäkologie/Geburtshilfe in Wolgast geschlossen. Und zum 1. Februar erleidet die Kinderheilkunde das gleiche Schicksal. Dagegen regt sich seit einem dreiviertel Jahr breitester Widerstand in der Bevölkerung. Wöchentlich gibt es Mahnwachen, derzeit soll eine Volksinitiative für den Erhalt des kompletten Hauses auf den Weg gebracht werden.



sta

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