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Usedom Na bitte, es geht doch: Inselteam ringt Potsdam nieder
Vorpommern Usedom Na bitte, es geht doch: Inselteam ringt Potsdam nieder
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00:00 18.03.2013

Handball / 3. Liga

HSV Insel Usedom

VfL Potsdam 25:23 (12:11)

„Ganz ehrlich? Ich fand das Spiel gruselig, sportlich eine Katastrophe. Bei uns läuft momentan wenig zusammen, und die beiden Schiedsrichter waren an diesem Tage vollkommen überfordert“, machte sich Potsdams Coach, Rüdiger Bones, nach dem Spiel Luft.

Seinem Gegenüber, Jens-Peter Teetzen, konnte dies freilich egal sein. Er durfte endlich wieder einmal über einen Sieg seines Teams jubeln: „Natürlich war das Spiel etwas zerfahren. Aber die Einstellung hat diesmal zu 100 Prozent gestimmt. Spitzenteams scheinen uns besser zu liegen. Ich freue mich vor allem für Maik Hintze, der im Tor von Beginn an überzeugte.“

Tatsächlich war der Routinier gleich von der ersten Sekunde an auf dem Posten. Hintze zog den Potsdamer Angreifern mit einigen tollen Paraden den einen oder anderen Zahn. Auch der zweite HSV-Keeper, Florian Berndt, darf dabei nicht vergessen werden. Im Duell mit seinem Ex-Klub zeigte er sich sehr motiviert und parierte alle vier Siebenmeter der Potsdamer. „Natürlich war ich besonders heiß. Es ist ein tolles Gefühl, gegen sein ehemaliges Team erfolgreich zu sein. Unsere Mannschaft war diesmal kämpferisch stark“ freute sich der 21-Jährige.

Die Fans in der gut gefüllten Pommernhalle, in der auch die mitgereisten Potsdamer Trommler sich ein „schönes Duell“ mit denen des HSV lieferten, sahen von Beginn an ein spannendes Spiel.

Die Potsdamer scheiterten zunächst an Hintze, auf der Gegenseite gelang Christoph Witt die Führung. Dann kam aber zunächst der Gegner auf. Schnell zogen die Potsdamer auf 4:1 davon, da der HSV in dieser Phase im Angriff wenig Mittel fand und etwas ideenlos wirkte. Glücklicherweise bekam das Inselteam schnell die Kurve, die Usedomer kamen durch Treffer vom Gordon Wicht und Glenn Nietzel schnell wieder heran.

Es ging hin und her, kein Team konnte sich absetzen. Nach 24 Minuten erzielte Patrick Glende mit dem 10:9 dann wieder einmal die Führung für den HSV. Er hatte die Unterzahl der Potsdamer geschickt ausgenutzt. Kurz danach baute Frelek die Führung sogar auf zwei Tore Vorsprung aus. Die Seiten wurden jedoch mit einem 12:11 gewechselt.

Nach dem Seitenwechsel war der HSV sofort wieder da. Witt und Frelek erhöhten auf 14:11. Danach leisteten sich die Hausherren allerdings eine kleine Schwächephase. Aber genau wie der HSV, hatten auch die Potsdamer kein Glück im Abschluss. Für die neuerliche Initialzündung sorgte dann Gordon Wicht mit einem Kontertor, bei dem er vom gegnerischen Keeper unfair gebremst wurde. Dieser sah daraufhin die Rote Karte und musste das Feld verlassen. Jetzt klappte so einiges im Spiel des HSV. Glende traf sogar in Unterzahl, und wieder parierte Berndt einen wichtigen Siebenmeter. Als Glende fünf Minuten vor Schluss das 23:20 erzielte, war der Erfolg greifbar. Bereits zwei Minuten vor dem Spielende stand das Resultat fest. Danach traf kein Team mehr.

„Wir haben nur 23 Potsdamer Treffer zugelassen. Das ist ein toller Wert. Mit der Abwehr- und Torhüterleistung haben wir den Grundstein gelegt. Folgerichtig waren wir auch im Positionsangriff lockerer. Für den Rest der Saison haben wir uns vorgenommen, noch mehr solcher Spiele abzuliefern“, so Teetzen.

Aufstellung HSV: Hintze, Berndt - Witt 3, Wendt, Glende 7, Nietzel 6, Gala, Frelek 2, Leow 1, Wicht 3, Kiocinski 2, Fink 1, Ruskov, Dübener

Andreas Dumke

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