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Usedom Nach sieben Jahren Warterei: Feuerwehr Trassenheide nimmt neues Auto in Dienst
Vorpommern Usedom Nach sieben Jahren Warterei: Feuerwehr Trassenheide nimmt neues Auto in Dienst
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18:38 30.10.2019
In Trassenheide auf der Insel Usedom wurde am Mittwoch ein neues Tanklöschfahrzeug offiziell übergeben. Benachbarte Feuerwehren kamen, um zu gratulieren. Quelle: Hannes Ewert
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Trassenheide

„Gut Ding will Weile haben.“ Unter dieser Überschrift könnte man die lange Geschichte des neuen Tanklöschfahrzeuges von Trassenheide setzen. Im Jahr 2012 reifte auf der Jahreshauptversammlung erstmalig der Gedanke, ein neues Fahrzeug anzuschaffen – sieben Jahre später stand es endlich auf dem Hof. Am Mittwoch wurde der „TLF 3000“ offiziell an die Gemeinde Trassenheide vom Feuerwehrfahrzeugausrüster „Rosenbauer“ übergeben. Seit Mitte September steht das Fahrzeug auf dem Hof und die Männer und Frauen machten sich mit der Technik vertraut. Mittlerweile gab es schon sechs Einsätze mit dem Auto, darunter auch ein Fahrzeugbrand in Zinnowitz.

Vize-Wehrführer Mirko Bleyl ging in seiner Dankesrede unter anderem auf den langen Weg von der Überlegung bis zur Auslieferung ein. „Die Ansprüche in der Gemeinde sind mit den Jahren enorm gestiegen. Es gibt mehr Ferienwohnungen, Häuser, erweiterte Hotelanlagen, neue Wohngebiete und so weiter. Das Gefahrenpotenzial steigt. Dementsprechend muss auch die Technik der Feuerwehr nachgerüstet werden“, erklärt er. Vor zehn Jahren waren es noch zehn bis 15 Einsätze im Jahr, heute etwa 50. Vorrangig sind es Hilfeleistungen.

Zahlreiche Vertreter von Feuerwehren, Behörden, Gemeindevertretung und Gäste aus dem Ort kamen am Mittwoch zusammen, um sich das neue Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr anzusehen.

Mit der Anschaffung des Tanklöschfahrzeuges musste die Feuerwehr allerdings einige Hürden nehmen. „2013 führten wir Gespräche mit der Gemeinde und stellten den konkreten Antrag zur Beschaffung eines neuen Löschfahrzeuges. Es folgten unzählige Gespräche und Stellungnahmen, die wir in unserer Freizeit schreiben mussten. Der erste Antrag an das Ministerium erfolgte ein Jahr später. Dann ruhte der See –aber mächtig still“, so Bleyl. Erst durch Wolfgang Hümer (Feuerwehr Karlshagen) und Amtskämmerer Marco Biedenweg kam der Stein wieder ins Rollen. Beim vorsichtigen Nachfragen beim Landkreis stellte sich damals heraus, dass die Unterlagen verschwunden sind. Im Klartext: Alles musste noch mal neu geschrieben und beantragt werden. „Der nächste Antrag folgte im Jahr 2015 –zwei Jahre später kam endlich die ersehnte Zusage über die Fördermittel“, berichtet er.

Nach all der Warterei sind die Männer und Frauen umso glücklicher, dass das Fahrzeug nun einsatzbereit auf dem Hof steht. Insgesamt kostet das Tanklöschfahrzeug rund 370 000 Euro. Mit jeweils 104 000 Euro haben sich das Land und der Landkreis an den Kosten beteiligt, den Rest übernahm die Gemeinde Trassenheide.

Von Hannes Ewert

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