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Usedom Obduktionsbericht: 18-Jährige aus Zinnowitz wurde erstochen
Vorpommern Usedom Obduktionsbericht: 18-Jährige aus Zinnowitz wurde erstochen
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16:54 20.03.2019
Die 18-Jährige, die am Dienstagabend in Zinnowitz auf Usedom leblos aufgefunden wurde, ist getötet worden. Quelle: Tilo Wallrodt
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Zinnowitz

Jetzt ist es traurige Gewissheit: Die 18-Jährige, die am Dienstagabend in Zinnowitz auf Usedom leblos aufgefunden wurde, ist getötet worden. Das ist das Ergebnis des Obduktionsberichtes, wie Oberstaatsanwalt Martin Cloppenburg der OZ mitteilte.

„Damit hat sich das Ergebnis der rechtsmedizinischen Leichenschau bestätigt. Die Frau ist Opfer eines Tötungsdeliktes geworden“, sagt Cloppenburg. Genaueres könne er noch nicht sagen, denn bisher gibt es keinen Tatverdächtigen in dem Fall.

Eine 18-jährige Frau ist am Dienstagabend in ihrer Wohnung in der Zinnowitzer Waldstraße (Insel Usedom) tot aufgefunden worden.

 

Laut Polizei erlag das Mädchen ihren Stichverletzungen. Wie viele Stiche zu ihrem Tod führten oder ob es andere Einwirkungen auf den Körper der jungen Frau gab, wollte der Staatsanwalt aus ermittlungstaktischen Gründen nicht preisgeben. Nur soviel: Es habe mindestens eine Stichverletzung gegeben. Hinweise auf Facebook, wonach die Getötete schwanger gewesen sein soll, wollte Cloppenburg weder bestätigen noch dementieren.

Die Polizei sucht unterdessen fieberhaft nach dem Täter. „Wir haben die Einsatzstärke deutlich hochgefahren“, sagt Sprecherin Claudia Tupeit. Insgesamt 60 Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Anklam seien im Einsatz. Derzeit werde insbesondere im persönlichen Umfeld der Geschädigten ermittelt. Die junge Frau soll allein in der Wohnung in der Waldstraße gelebt haben.

Jetzt hoffen die Ermittler auch auf Hilfe aus der Bevölkerung. Konkret werden Zeugen gesucht, die am Dienstag jemanden in der Waldstraße bemerkt haben könnten. Hat sich jemand auffällig verhalten oder Blutspuren an der Kleidung? Ist jemand weggelaufen? „Wer hat sie zuletzt lebend gesehen? Wer Hinweise geben kann, soll sich unter 0395-5582 2223 bei der Polizei melden“, sagt Polizeisprecherin Claudia Tupeit. Die Ermittler gingen derzeit „einer Vielzahl von Ansätzen“ nach.

Hinweis der Redaktion:

In einer früheren Version des Artikels hatten wir berichtet, die Wohnung der jungen Frau gehört zu einer betreuten Wohneinrichtung des Christlichen Jugenddorfwerkes (CJD): Haus Erika von Brockdorff. Das stellte sich als falsch heraus. Die Tote wurde auch nicht von einer Betreuerin des CJD entdeckt, sondern von einer Bekannten. Wir bitten die Fehler zu entschuldigen.

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