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Usedom Feininger-Vorträge: Originalbrief wird gezeigt
Vorpommern Usedom Feininger-Vorträge: Originalbrief wird gezeigt
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19:17 29.03.2019
Galerist Hannes Albers zeigt bei Vorträgen im Kunst Salon des Kaiserstrand Beachhotels einen Originalbrief Julia Feiningers. Quelle: FLORIAN SELIGfotodesign
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Bansin

Premiere: Gleich viermal – 16, 17, 18 und 19 Uhr – hält der Benzer Galerist Hannes Albers (81) am Sonnabend im Kunst Salon im Kaiserstrand Beachhotel an der Bansiner Promenade einen Vortrag zum Thema „Auf den Spuren von Lyonel Feininger auf der Insel Usedom und im Kaiserbad Swinemünde zwischen 1908 und 1913“.

Dazu stellt der Galerist einen Original-Brief der Feininger-Ehefrau Julia vom 11. Februar 1951 aus der Feininger-Sammlung Usedom an die Malerin Margarete Köhler in Belmont (USA) vor. Julia berichtet stolz davon, dass ihr zweiter Sohn Laurence im Petersdom in Rom mit seinem Chor vor 50 000 Pilgern in Anwesenheit des Papstes aufgetreten sei. Damals war Pius XII im Amt.

Wörtlich schreibt sie in einem langen maschinegeschrieben Brief: „Wir hatten Ihnen ... von Laurence Bemühungen erzählt, die grossen Barock-Messen, die auf ihn einen so überwältigenden Eindruck gemacht hatten, als er sie für seine Publikation bearbeitete, auch zu Gehör zu bringen. Sein Knabenchor in Trento war nach und nach so gut ausgebildet, dass Laurence glaubte, eine Aufführung in Rom wagen zu können ... transportierte er wirklich seine Armee, an 200 menschliche Wesen, nach Rom, wo eine Aufführung in der Kirche St. Ignatio vorbereitet war ... Laurence's kühnster Traum ging in Erfüllung ... eine Aufführung in St. Peter für ihn zu arrangieren.In Gegenwart des Papstes, die Kirche erfüllt von 50 000 Pilgern aus aller Herren Länder, sang Laurence mit seinen Jungens und es war ein ganz grosser Erfolg ...“

Als Kind besuchte Laurence Feininger mit seinen Brüdern Andreas und T. Lux mehrfach die Insel Usedom von Berlin aus, zusammen mit seinen Eltern und/oder Großeltern. Die drei Feininger-Söhne haben sich gern an diese Sommeraufenthalte an der Ostsee erinnert. Noch heute hängt im Vatikanischen Museum in Rom ein Aquarell der Benzer Feininger-Kirche St. Petri von 1953. „Meine Vermutung ist die“, so Galerist Hannes Albers, „dass Laurence Feininger dieses Bild seines Vaters damals dem Papst geschenkt hat.“

Cornelia Meerkatz

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