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Usedom Ostseebad plant Bildungsgipfel
Vorpommern Usedom Ostseebad plant Bildungsgipfel
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00:00 20.06.2015
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Karlshagen

Bildungsgipfel im Ostseebad: Gemeinde, Kita, Schule, Hort — Vertreter dieser Einrichtungen wollen über die Zukunft der Bildungslandschaft in der Gemeinde diskutieren.

Darauf verständigten sich die Gemeindevertreter am Donnerstagabend. Vorausgegangen war ein Antrag der Linksfraktion, in dem es wörtlich heißt: „Wir sind besorgt über die hohe Fluktuation von Grundschülern nach Beendigung der Grundschule in andere Schulen. In den Fraktionen und Ausschüssen sollte umgehend eine offene Diskussion mit Lösungsvorschlägen beginnen, die die Probleme bis hin zu Kapazitäten, Schulstruktur und Neubauten beinhalten muss.“ Von elf Schülern ist die Rede, die im neuen Schuljahr 2015/16 nach der vierten Klasse nicht in die Karlshagener Heine-Schule wechseln. Zehn gehen ab Klasse 5 in die Freie Schule nach Zinnowitz, ein Schüler ans Greifswalder Gymnasium.

„Das ist der freie Entscheidungswille der Eltern. Einige Schüler wohnen bereits in Zinnowitz, teilweise besuchen Geschwisterkinder schon die Freie Schule“, nennt Susann Völz, Leiterin der Karlshagener Grundschule, Gründe für den Wechsel in einen anderen Ort.

Sie selbst verlässt auch Karlshagen. „Ich habe zum Schuljahresende nach dreijähriger Tätigkeit um meine Abberufung gebeten.“ Aus persönlichen Gründen, wie sie auf Nachfrage betont. Dass die Zusammenarbeit zwischen der Grund- und der Heine-Schule in einem Gebäude sehr gut ist, bestätigen Susann Völz und die Leiterin der Heine-Schule, Marlies Schönberg. Letztere freut sich auf den Bildungsgipfel. „Seitens der Eltern wurde das schon lange gewünscht.“

Auch Bürgermeister Christian Höhn (WIK) hält diese Runde für notwendig. „Gerade wenn es jetzt um das Schulentwicklungskonzept des Kreises geht, sollten wir uns einmischen“, so Höhn, der den Wechsel der elf Schüler nicht überbewerten will. Susann Völz bestärkt ihn: „Die Schülerzahlen der letzten Jahre belegen, dass nur wenige Kinder nach der Grundschulzeit nicht in die Heine-Schule wechseln.“ Im letzten Schuljahr waren es drei, ein Jahr zuvor sechs.



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