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Usedom Junge Filmemacher im Rampenlicht
Vorpommern Usedom Junge Filmemacher im Rampenlicht
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13:15 27.12.2018
Filmprojekt am Rungegymnasium Wolgast - kurz vor den Weihnachtsferien präsentierten die Protagonisten der 10. Klasse ihre Ergebnisse. Quelle: Stefan Brümmer
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Wolgast

Die Medienpädagogen und Filmemacher Jens Scherer und Stefan Trampe sind keine Unbekannten im Wolgaster Runge-Gymnasium. Sie bringen den Schülern den Umgang mit Medien nahe. Fotografie, Video und deren Gestaltungsmöglichkeiten sowie technische Umsetzung gehören beispielsweise zu den Themen. Jetzt haben sie zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 10 c einen Film gedreht. „Es ist eine kleine Trilogie geworden“, sagt Jens Scherer.

Tatsächlich sind zwei Filme und eine Foto-Show entstanden, die sich sehen lassen können –und zwar nicht nur in der Schule. Das Material lässt hervorragend in der Prävention verwenden. Als Thema wurde ein stets aktuelles gewählt: der Umgang mit Suchtmitteln bei Jugendlichen. Der Titel des Wolgaster Jugendmedienprojektes, das von der „Aktion Mensch“ gefördert wurde, lautet: „Die tödliche Droge oder eine Anzeige in der Zeitung“. Kurz vor den Weihnachtsferien ist das Ergebnis den Schülern, also den eigentlichen Machern, zum ersten Mal präsentiert worden – das war nicht nur für sie eine spannende, sondern auch eine ausgesprochen unterhaltsame Angelegenheit, sahen sie sich doch erstmals öffentlich auf der Leinwand.

Die Zeit, die ihnen für die Umsetzung des Projektes zur Verfügung stand, war übrigens sehr überschaubar. Ein Tag musste für die Vorbereitung reichen, der Rest der Woche – natürlich ohne Mathe und Chemie – für die schauspielerische Umsetzung an verschiedenen Orten in Wolgast sowie das abschließende Schneiden. „Die Schüler haben wirklich absolut selbstständig gehandelt“, wir haben sie nur betreut und technische Hinweise gegeben“, versicherte am Tag der Filmvernissage ein sehr zufriedener Jens Scherer. Der Filmemacher spricht von Kreativität und tollen Ideen, die von den jungen Leuten für die gute und schnelle Umsetzung des Themas eingebracht wurden.

Der Inhalt der beiden Kurzfilme ist schnell erzählt. Im ersten Streifen geht es um die Problematik des Dealens, welcher das Abrutschen junger Leute ins kriminelle Milieu schnell nach sich ziehen kann. Bei dem zweiten Film, dem der Titel „Gute Laune“ gegeben wurde, steht das Konsumieren von Drogen im Fokus. Dass die Einnahme von Drogen und Verantwortungslosigkeit sich selbst und anderen gegenüber unter Umständen tödliche Folgen nach sich ziehen kann, wollte dieser Film zum Ausdruck bringen. Mitschüler sollen aufgerüttelt und zum Nachdenken angeregt werden. Und ja, die jungen Filmemacher wissen, dass es auch am Rungegymnasium Schüler gibt, die mit beiden Themen bereits Bekanntschaft gemacht haben.

„Es ist euer Produkt, euer Film“, lobte am Ende Jens Scherer seine 15-jährigen MitstreiterInnen. „Vielen Dank, toll gespielt, das geht zu Herzen.“

Stefan Brümmer

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