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Usedom Senioren nutzen Rollator-Tüv
Vorpommern Usedom Senioren nutzen Rollator-Tüv
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16:11 01.07.2013
Andrang beim Rollator-TÜV: Helge Graf kontrolliert die Gehhilfe von Helga Seeck. Quelle: Ingrid Nadler
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Usedom

Öffentlich zuzugeben, dass man schlecht gehen kann, das dauert bei manchen. Lieber beschränkt man sich auf die allernötigsten Wege; der Preis dafür ist zunehmende Einsamkeit.

Helga Seeck (73) und Ursula Steffen (80) kann das nicht passieren. Die beiden Frauen machen jeden Tag ihre Runden durch Usedom, denn sie sind überzeugte und begeisterte Rollator-Fahrerinnen. „Ein Glück, dass es so etwas gibt“, sagt Helga Seeck. „Wir sind die Rollator-Gang“, erklärt sie lachend. Jetzt haben die Mitarbeiter der Diakonie-Sozialstation Rollator-Nutzern eine Überprüfung ihrer Gehhilfen angeboten, sozusagen einen TÜV machen zu lassen. Das Angebot wurde dankbar angenommen.

Der Reha-Fachberater Helge Graf nahm sich Zeit für jedes Fahrzeug, überprüfte die Einstellung der Handgriffe und zog hier und da die Bremsen nach. Dann konnte, wer wollte, eine kurze Hindernisstrecke passieren und einen Rollatorpass erwerben. Das hat den meisten Spaß gemacht, zumal danach eine Kaffeetafel lockte.

Dabei stellten Sanitätshausmitarbeiter den Senioren weitere Hilfsmittel vor, die zum Teil von den Krankenkassen finanziert werden. Das Spektrum reicht von der einfachen Aufstehhilfe bis zum Elektro-Scooter. Wer bei der Beantragung Hilfe braucht oder Beratung wünscht, kann sich an seinen Hausarzt, an ein Sanitätshaus, aber auch an die Sozialstation wenden, wie Leiterin Barbara Schulze und Schwester Grit Kaspereit versicherten. Unter den Zuhörerinnen war auch die 92-jährige Gerda Westendorff. Sie hat gleich zwei Rollatoren, einen für draußen und einen Indoor-Rollator für die Wohnung. „Eine wunderbare Erfindung“, schwärmt die Usedomerin und schiebt noch ein Lob nach: „Ich bin so dankbar, dass wir die Diakonie haben. Die Mitarbeiter sind kompetent und nett. Sie haben mir, wenn es mir schlecht ging, immer wieder auf die Beine geholfen. Sonst hätte ich nicht in meiner Wohnung bleiben können.“

Ingrid Nadler

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