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Usedom Seniorin stirbt nach Bad in der Ostsee bei Peenemünde auf Usedom
Vorpommern Usedom Seniorin stirbt nach Bad in der Ostsee bei Peenemünde auf Usedom
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14:42 31.10.2019
Am Mittwochmittag wurde eine Seniorin zwischen Karlshagen und Peenemünde aus der Ostsee geborgen und von Rettungskräften reanimiert. Die ältere Frau kam in die Unimedizin nach Greifswald. Quelle: Tilo Wallrodt
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Peenemünde

Eine Frau ist am Mittwoch zwischen Karlshagen und Peenemünde aus der Ostsee gerettet worden. Sie musste am Strand wiederbelebt werden und kam ins Krankenhaus. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilt, ist die Frau nun gestorben.

Gegen Mittag beobachteten Spaziergänger eine fröhliche, ältere Frau, die sich ihrer Jacke und ihres Schal entledigte und in die Ostsee baden ging. Als sie später auf dem Rückweg waren und bemerkten, dass die Sachen immer noch am Strand lagen, aber von der Seniorin nichts mehr zu sehen war, alarmierten sie umgehend die Rettungskräfte.

Mehr als eine Stunde im kalten Wasser

Die Frau wurde nach mehr als einer Stunde im zwölf Grad kalten Wasser treibend gefunden und durch die Feuerwehr an den Strand gezogen. Im Rettungswagen wurde sie anschließend reanimiert und in die Universitätsmedizin nach Greifswald gebracht. Später ist sie dann verstorben.

Spaziergänger beobachteten am Mittwochmittag eine Seniorin, die in der Ostsee zwischen Karlshagen und Peenemünde baden ging. Als sie die Frau nicht mehr sahen, alarmierten sie die Rettungskräfte.

Laut Polizei handelt es sich bei der Seniorin höchstwahrscheinlich um eine 82-Jährige aus einer Wohngruppe in Wolgast. Die Frau führte keine Ausweispapiere bei sich. Lediglich ein älterer Autoschlüssel wurde in der Jacke gefunden. Ein dazugehöriges Auto konnte nicht festgestellt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Einsatzkräfte im Pech

Neben den Freiwilligen Feuerwehren aus Peenemünde, Karlshagen, Trassenheide und Ückeritz, letztere mit Schlauchboot, kamen auch die Seenotretter von der Insel Oie, die Polizei, der Rettungsdienst und der Rettungshubschrauber Christoph 48 aus Neustrelitz zum Einsatz.

Bei der Rettungsaktion hatten die Einsatzkräfte aus Ückeritz noch Pech: Beim Zuwasserlassen des Schlauchbootes wurde das Feuerwehrauto so beschädigt, dass der Motor streikte. Ein Traktor zog das Fahrzeug daraufhin aus dem Wasser.

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Von Tilo Wallrodt

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