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Usedom Sozialämter sollen besser prüfen
Vorpommern Usedom Sozialämter sollen besser prüfen
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00:00 29.01.2015
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Greifswald

140 Millionen Euro gibt der Landkreis Vorpommern-Greifswald für Sozialleistungen aus — jedes Jahr. Die Beraterfirma Rödl und Partner hat in dem dicksten Brocken im Haushalt Einsparpotentiale erkannt. Darüber debattierte der Sozialausschuss des Kreises in dieser Woche.

Die Möglichkeiten zum Sparen liegen darin, dass die Mitarbeiter der Sozialämter künftig intensiver prüfen sollen, ob die gewährten Leistungen tatsächlich von ihrer Behörde übernommen werden müssen.

Oder ob nicht — je nach Einzelfall — auch andere Institutionen dafür verantwortlich sind, etwa Jobcenter, Renten-, Pflege- oder Krankenkassen oder andere Leistungsträger.

Zwei Mitarbeiter sollen die zentrale Prüfung übernehmen. Alleine durch die Arbeit dieser Controller könnten 100 000 Euro eingespart werden. „Das heißt aber nicht, dass die Menschen vom Sozialamt keine Leistungen mehr erhalten sollen“, stellt Gerd Hamm, Leiter des Sozialamtes, klar. „Wem Leistungen von uns zustehen, der soll sie auch bekommen.“ Als Beispiel, wo künftig besser geprüft werden soll, nennt Hamm die Übernahme von Bestattungskosten. „Das Amt geht in Vorleistung. Wir müssen stärker hinterher sein, ob die Erben im Nachhinein nicht für die Kosten aufkommen können.“

Für die Empfänger von finanzieller Unterstützung seitens des Amtes bedeutet dies offenbar, dass sie zwingend ihren Anträgen die erforderlichen Unterlagen beifügen müssen, um ihre Ansprüche begründen zu können, wollen sie nicht von einer Behörde zur nächsten geschickt werden.



kl

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