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Sport Usedom Gut gespielt — wieder verloren
Vorpommern Usedom Sport Usedom Gut gespielt — wieder verloren
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00:00 14.12.2015
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Schwerin/Ahlbeck Die Enttäuschung war HSV-Rückraumspieler Patrick Glende nach der Niederlage im Derby beim SV Mecklenburg Schwerin deutlich anzumerken: „Wir haben super gekämpft und viele einfache Tore geworfen. Leider konnten wir das Niveau nicht ganz bis zum Ende halten.“

Dabei begann die „Rumpf“-Truppe — nur zwei Spieler saßen auf der Usedomer Auswechselbank — vor 1305 Zuschauern hoch motiviert. In der verbissen geführten Anfangphase sah Schwerins Torhüter Ariel Panzer beim Stand von 1:1 nach 5 Minuten die Rote Karte. Er hatte versucht, einen schnellen Tempogegenstoß zu verhindern und riss dabei den durchgebrochenen Wojciech Zydron um. „Das spielte uns natürlich in die Karten. Der zweite Torhüter der Mecklenburger fand nicht so recht ins Spiel und wir konnten immer wieder unsere Konter setzen“, sagt Glende.

Mit dem 5:4 durch Gordon Wicht gingen die Usedomer erstmals in Führung. Ein weiterer Treffer von Zydron zwang die Schweriner zur schnellen Auszeit. Den richtigen Zugriff fanden die Gastgeber aber dennoch nicht. Der HSV blieb federführend. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung bereits auf drei Tore an. Zu dieser Zeit war der HSV-Kader erneut um einen Spieler geschrumpft. Christoph Dübener verletzte sich nach 5 Minuten und konnte nicht weiterspielen. Mit drei Toren in Folge schafften die „Stiere“ den 12:12-Ausgleich zur Halbzeit.

Vor der Partie hatte HSV-Trainer Piotr Frelek seine Mannschaft eingeschworen: „Der Kader ist eng. Bereitet euch darauf vor, 60 Minuten durchzuspielen. Versucht euch die Kraft einzuteilen.“ Und seine Mannschaft schien das auch zu beherzigen. Sie kam frisch aus der Kabine und übernahm erneut die Führung. Jetzt war es Florian Fink, der seine Schnelligkeit ausspielte und einige Konter im Tor unterbrachte. „Das hat bei uns super geklappt. Aus einer sicheren Abwehr heraus haben wir stark gekontert. Schwerin brauchte sehr lange, um den richtigen Abschluss zu finden. Unsere gute Abwehr spielt dabei aber sicher auch eine Rolle, denn defensiv haben wir gut gestanden“, sagt Glende.

Nach 40 Minuten gelang es dem HSV nach vier Treffern in Folge (Fink, Leow, Glende, Fink) sogar mit vier Toren in Führung zu gehen. Nach weiteren 10 Minuten war der Vorteil aber wieder weg, die Gastgeber hatten aufgeholt. Immer wieder machte auch Schwerins Neuzugang Mateusz Przybylski auch sich aufmerksam. Der Rückraumspieler war erst vor ein paar Tagen verpflichtet worden und führte sich mit acht Toren blendend ein. Bis fast zur letzten Sekunde blieb diese Partie spannend. Doch dann traf eben jener Przybylski zum 28:27.

Aufstellung HSV: Antczak, Krynski; Glende 5, Leow 3, Wicht 2, Kicinski 1, Fink 7, Dübener, Müller, Zydron 9/3

Siebenmeter: Schwerin 4; HSV 4 Zweiminuten: Schwerin 1 HSV 4 Zuschauer: 1305 Schiedsrichter: Krüger / Schmidt



Andreas Dumke

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