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00:00 11.11.2016
Ben Teetzen will mit dem HSV Insel Usedom in Cottbus punkten. Quelle: Andreas Dumke
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Ahlbeck

Mit dem 6. Tabellenplatz halten die Handballer des HSV Insel Usedom (10:6-Punkte) immer noch Anschluss an die Tabellenspitze. Das Ziel, unter die Top-Drei zu kommen, ist noch erreichbar. Dem einen oder anderen verloren Punkt trauert man im Lager der Insulaner dennoch hinterher. „In Grünheide kann man verlieren. Die Randberliner spielen bisher eine gute Saison. Aber gegen OSF Berlin und Brandenburg haben wir wichtige Punkte verschenkt“, ärgert sich Geschäftsführer Nico Heidenreich.

Wir sind klarer Außenseiter.“HSV-Geschäftsführer Nico Heidenreich

Morgen wird die Aufgabe für die Inselhandballer aber nicht einfacher. Dann muss der HSV beim Tabellenführer, dem Lausitzer HC Cottbus (14:2-Punkte) antreten. „Wir brauchen deutlich mehr Konzentration und Leistungswillen“, sagt Heidenreich. „Wir haben zwar außer den ganz jungen Spielern, die in der Reserve antreten werden, alle Mann an Deck, sind aber in diesem Spiel klarer Außenseiter. In Cottbus müssen wir 100 Prozent abrufen, wenn wir bestehen wollen“, so Heidenreich weiter. „Und das wollen wir natürlich auch versuchen.“

Für die Spieler und Betreuer des HSV, die schon länger zur Mannschaft gehören, gibt es ein Wiedersehen mit den Ex-Usedomern Glenn Nietzel und Florian Berndt. Und auch Kreisläufer Marcus Fischer ist kürzlich, nach einjähriger Verletzungspause, in den Cottbuser Kader zurückgekehrt.

In Erinnerung ist natürlich auch noch das bisher letzte Duell der beiden Teams, als der HSV im Kampf um den Aufstieg in die dritte Liga Cottbus am 25. April 2015 mit 22:21 besiegt und die Pommernhalle in ein Tollhaus verwandelt hatte. Das Hinspiel hatten die Lausitzer mit einem knappen 25:24-Sieg für sich entschieden.

Daran erinnern sich die Cottbuser ganz sicher. Und genau wie damals gibt es auch in diesem Jahr den Aufruf an die Fans die „Lausitz-Arena“ in sattem Rot erscheinen zu lassen. Auf der Internetseite des Lausitzer HC freut sich auch Trainer Marcel Linge auf die Partie: „Wir wollen mit unserer Leistung weiter für unseren Sport begeistern. In einer komplett rot bekleideten Arena werden lautstarke Fans zwei tolle Teams erleben. Einen besseren Gefallen können wir dem Handball nicht tun.“ Der Anwurf in der Lausitz Arena erfolgt am Samstag um 19 Uhr.

Eine Stunde vorher muss das Reserveteam des HSV ebenfalls auswärts antreten. Um 18 Uhr ist die Mannschaft zu Gast bei der SG Torgelow/Pasewalk. Mit 2:10-Punkten belegt die Spielgemeinschaft aus dem Uecker-Randowkreis den vorletzten Tabellenrang. Der HSV Insel Usedom II hat allerdings auch nur zwei Pluspunkte mehr auf dem Konto. Auch wenn die junge Mannschaft vorrangig als Ausbildungsteam fungiert, würde ein Sieg natürlich mal wieder ganz gut in den Plan passen.

Andreas Dumke

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