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Usedom Spritziger Spaß bei der Feuerwehr
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00:00 27.10.2017
Nachdem den Kindern alles erklärt wurde, durften sie selbst auch mal die Gerätschaften – im Bild ein D-Schlauch – ausprobieren und einen imaginären Brand löschen.
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Heringsdorf

Warum ist die Feuerwehr rot? Wie hoch kann man die Drehleiter ausfahren? Und überhaupt – wie funktioniert das da eigentlich alles? Mit Fragen wie diesen hatten es in dieser Woche die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Heringsdorf zu tun. Antworten wollten rund 20 Kinder zwischen drei und elf Jahren haben, die mit ihren Eltern das Ferienprogramm der Kaiserbäder nutzten und die Feuerwehr besichtigten.

Ferienkinder zu Besuch bei den Kameraden in Heringsdorf

Die W-Fragen

Wer die Feuerwehr alarmiert, sollte beim Notruf (☎ 112) folgende Informationen geben:

Wer meldet?

Wo ist der Notfall?

Was ist geschehen?

Wie viele Betroffene sind zu versorgen?

Warten auf Rückfragen. Also: Niemals als Erster auflegen.

Nils van Velzen, im Hauptberuf Mitarbeiter des Eigenbetriebes der Dreikaiserbäder, und Azubi Tom Müller zeigten den Alltag des Feuerwehrmannes. Sie erklärten die Struktur der Wehr und wie die Alarmierung erfolgt. Auch sie hatten Fragen, etwa „Wie ist die Notruf Nummer der Feuerwehr?“ „Natürlich 112“, wusste der kleine Theo. Wichtig bei der Meldung sei, dass alle wichtigen Fragen beantwortet werden, erklärte der Feuerwehrmann (siehe Infotext).

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Und wie bekommen die Feuerwehrleute mit, dass sie benötigt werden? Ein Pieper macht’s möglich. Das kleine Gerät ist deutlich zu hören, vibriert sogar. Danach wird die Ausrüstung mit Anzug, Helm, Maske und Atemgerät vorgeführt. „Wie schwer ist denn so ein Atemluftgerät?“, wollte der achtjährige Felix wissen. Er durfte es einmal auf den Buckel nehmen und war froh, als ihm das deutlich über zehn Kilogramm schwere Gerät wieder abgenommen wurde.

In den Fahrzeugen durften die Kinder Probe sitzen und sich wie echte Feuerwehrmänner fühlen. Die siebenjährige Jette fand den Unimog besonders interessant. Van Velzen und Müller erklärten die verschiedenen Schlaucharten. Immerhin 2000 Meter sind da, um notfalls auch eine lange Schlauchleitung legen zu können. Neben Wasser sei auch Schaum gefragt, wenn es ums Löschen besonderer Brände geht, etwa wenn ein Auto in Flammen steht.

Ganz schön gewaltig sah die Drehleiter aus – sie ist ausgefahren bestimmt zehn oder 15 Meter hoch, schätzten Lena (8) und der neunjährige Wilhelm. „Sie kann auf 24 Meter im schrägen Winkel ausgefahren werden“, berichtigte Nils van Velzen. Dazu wurde in Abstimmung mit dem im Gebäude befindlichen Rettungsdienst eine Tragehilfe angebracht, die im Bedarfsfall auch Personen in die Tiefe bringen kann.

Zum Abschluss ging es hinaus, endlich konnten die Kinder mit einem D-Schlauch einen angenommenen Brand bekämpfen. Unter den Kindern aus Berlin, Brandenburg sowie aus Korswandt und Heringsdorf können sich immerhin drei vorstellen, einmal Feuerwehrmann zu werden. „Eine sehr schöne Veranstaltung, kindgerecht erklärt“, sagte Mutter Andrea Lochner aus Berlin.

Gert Nitzsche

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