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Usedom Stadt will Sanierungsstau begegnen
Vorpommern Usedom Stadt will Sanierungsstau begegnen
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13:34 23.09.2015
In der Kron- und Fischerwiek herrscht enormer Sanierungsstau. Städtebaufördermittel sollen helfen, diesem Manko zu begegnen. Quelle: Tilo Wallrodt
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Wolgast

Die Stadt Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) bereitet die Ausweisung der beiden Wohnviertel Kron- und der Fischerwiek als künftiges Sanierungsgebiet weiter vor. Die Voruntersuchungen zur beabsichtigten förmlichen Festlegung des Sanierungsgebiets sind inzwischen erfolgt und die Ergebnisse von der Stadtvertretung per Beschluss gebilligt worden.

Laut Information aus dem Bauamt fanden auch die von Bürgern und Behörden vorgebrachten Bedenken und Anregungen Beachtung.

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Die Stadt will Teile aus dem bestehenden Sanierungsgebiet „Historische Altstadt“ entlassen und parallel dazu die Kron- und Fischerwiek neu ausweisen, um dem dortigen Sanierungsstau an Straßen, Wegen und Plätzen zu begegnen. Auch Sanierungsarbeiten an privaten Wohnhäusern können dann gefördert werden.

Die Kron- und Fischerwiek, so teilte Fachbereichsleiterin Gabriele Rothbart den Stadtvertretern mit, schließe eine Fläche von etwa 19 Hektar ein. Auf dem Areal befinden sich demnach 457 Wohneinheiten mit insgesamt 850 Bewohnern. Bei 80 Prozent aller Gebäude handele es sich um Einfamilienhäuser, wobei etwa die Hälfte der Bausubstanz sanierungsbedürftig sei. Hingegen seien die Schmutz-, Trink- und Regenwasserleitungen in dem Wohnviertel zu rund 90 Prozent sowie Straßen, Wege und Plätze sogar in Gänze zu erneuern.



Schröter, Tom