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Usedom Stolpe auf Usedom: Neuer Bienenlehrpfad für die Gemeinde?
Vorpommern Usedom Stolpe auf Usedom: Neuer Bienenlehrpfad für die Gemeinde?
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15:41 22.05.2019
Christian Langhoff (Naturhafen Stolpe), Harald Kreßmann (2.stellv. Bürgermeister), Erika Skopp (Förderverein), Falko Beitz, (1.stellv. Bürgermeister), Landwirtschaftsminister Till Backhaus, Prof. Gunter Mlynski (Vors. Förderverein) und Ute Hennings (v.l., Abteilungsleiterin Ministerium). Quelle: Cornelia Benczek
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Stolpe

Erst kürzlich besuchte Landwirtschafts- und Umweltminister Till Backhaus (SPD) die Gemeinde Stolpe auf der Insel Usedom. In einem Gespräch mit den Vizebürgermeistern Falko Beitz und Harald Kreßmann, dem Vorsitzenden und der Schatzmeisterin des Fördervereins Schloss Stolpe, Prof. Gunter Mlynski und Dr. Cornelia Bunczek, stand die Wiederherstellung des ehemaligen Schlossparkes im Mittelpunkt. Die Gemeinde hat die zentrale Parkfläche von rund 18 000 Quadratmetern aus einer Insolvenzmasse erworben. Da es keine Dokumentation zur alten Parkanlage gibt, ist eine historische Wiederherstellung nicht möglich.

Stattdessen könnte die Fläche mit Landeshilfe pflegeleicht und bienenfreundlich angelegt und so der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. „Denkbar wäre beispielsweise auch ein Bienenlehrpfad“, erläuterte der Minister. „Wir werden auf dieser Grundlage in einer Arbeitsgruppe mit einem Landschaftsarchitekten und interessierten Bürgern ein gemeinsames Konzept erstellen“, erklärt Falko Beitz.

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Ein weiteres Gesprächsthema war die Uferbefestigung des Naturhafens Stolpe. Hafenvereins-Vorsitzender Christian Langhoff legte Überlegungen für die Sicherung des stetig absackenden Ufers dar, womit der kleine Verein allein überfordert sei. Backhaus sieht Chancen dort europäische Mittel einzusetzen, die durch sein Ministerium vergeben werden.

Soforthilfe kann die Gemeinde hingegen bei der Sanierung der Spielplätze erhalten. Die SPD-Landtagsfraktion hat über den Strategiefonds ein flächendeckendes Spielplatzprogramm aufgelegt. Über diese 50-prozentige Förderung können bis zu 20 000 Euro je Spielplatz beantragt werden.

Zum Abschluss überraschte der Minister die Stolper mit dem Wunsch, Mitglied des Fördervereins zu werden. „Diese engagierte Vereinsarbeit muss ich einfach unterstützen“, so Backhaus.

OZ

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