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Usedom Studie „Leben und Gesundheit in Vorpommern“ geht in fünfte Runde
Vorpommern Usedom Studie „Leben und Gesundheit in Vorpommern“ geht in fünfte Runde
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17:37 18.06.2019
Die Ship-Studie geht in die fünfte Runde. Quelle: Manuela Janke/UMG
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Greifswald

Nach 22 Jahren geht die Studie „Leben und Gesundheit in Vorpommern“ (Ship – Study of Health in Pomerania) an der Universitätsmedizin Greifswald in die fünfte Runde. Wie Studienleiter Prof. Henry Völzke informierte, werden in den nächsten zwölf Monaten erneut 1100 Probanden erwartet. Damit gehöre die Studie zu Deutschlands längsten und umfangreichsten Gesundheitsstudien. Sie bringe nicht nur in vielen Bereichen neues Wissen hervor, sondern erfahre auch große internationale Beachtung.

Bei der Ship-Studie werden Erwachsene aus Vorpommern regelmäßig medizinisch und zahnmedizinisch untersucht, um den Zusammenhang zwischen Risikofaktoren und Krankheiten besser zu verstehen. Die gewonnenen Daten sollen den Gesundheitszustand aufzeigen und helfen, den künftigen medizinischen und zahnmedizinischen Versorgungsbedarf in der Bevölkerung abzuschätzen. Die Ergebnisse haben viele komplexe medizinische Zusammenhänge aufgedeckt, etwa dass Zahnfleischschwund das Herzinfarktrisiko erhöht, eine Leberverfettung das Diabetesrisiko fördert und eine Arterienverkalkung die Knotenbildung in der Schilddrüse anregt. Neu im Programm ist die Elastographie. Hierbei handelt es sich um ein Ultraschallverfahren, das Informationen über die Steifigkeit von Organen wie der Leber zutage fördert. Die Probanden durchlaufen ein umfangreiches Programm von Basis- und Zusatzuntersuchungen, darunter ein Ganzkörper-MRT.

ph

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